Deutschland-Achter bleibt 2009 ungeschlagen

Rudern

RENDSBURG Es gilt als das härteste Ruderrennen der Welt, und die Athleten aus dem Deutschland-Achter zeigten, dass sie wahrlich hart im Nehmen sind.

von Von Carsten Oberhagemann

, 05.10.2009, 16:31 Uhr / Lesedauer: 1 min
Jubel auf dem deutschen Achter auf dem Nord-Ostsee-Kanal.

Jubel auf dem deutschen Achter auf dem Nord-Ostsee-Kanal.

Dann wehrte die Crew auch die Angriffe des USA-Achters ab, wobei sich beide Großboote vor der zweiten Kurve bedenklich nah kamen. Steuermann Martin Sauer ließ nicht locker und sagte hinterher: „Jeder wollte die bessere Position. Die Amerikaner sind Kampflinie gefahren, wir auch.“ Die Boote fuhren wie ein Reißverschluss Seite an Seite, wobei Toni Seifert mit seinem Riemen die US-Startnummer 1 abriss und Sauer ein Blatt eines US-Riemens abbekam. Sauer führte sein Team als erstes durch diese umkämpfte Kurve bei Streckenhälfte und schließlich mit mehreren Längen Vorsprung in den Zielhafen von Rendsburg. „Das war ziemlich souverän und zeigt, dass die Mannschaft insgesamt auf hohem Niveau sehr stabil ist“, analysierte Trainer Ralf Holtmeyer. Sein Achter beendete das Ruderjahr 2009 ungeschlagen. Siegreich war auch der Frauenachter: Bei der Internationalen Langstreckenregatta „Rund um den Wannsee“ setzte sich die Crew nach 15 Kilometern und über 53 Minuten durch. Von insgesamt 40 Achtern, darunter nur drei Frauenteams, waren nur elf Großboote schneller.

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