Deutschland-Achter startet Vorbereitung auf Rio 2016

Rudern

Endlich geht’s wieder aufs Wasser: Gut sechs Wochen nach dem Gewinn der Silbermedaille bei den Ruder-Weltmeisterschaften in Südkorea hat der komplette Kader des Teams Deutschland-Achter seit vergangener Woche wieder das Training aufgenommen.

DORTMUND

von Von Carsten Oberhagemann

, 21.10.2013, 19:40 Uhr / Lesedauer: 1 min
Los geht's mit der Olympia-Vorbereitung auf Rio 2016: Stufentest auf dem Ergometer am Ruderleistungszentrum Dortmund (von vorne) Hannes Ocik, Eric Johannesen, Max Munski und (verdeckt) Kristof Wilke.

Los geht's mit der Olympia-Vorbereitung auf Rio 2016: Stufentest auf dem Ergometer am Ruderleistungszentrum Dortmund (von vorne) Hannes Ocik, Eric Johannesen, Max Munski und (verdeckt) Kristof Wilke.

So richtig gute Rio-de-Janeiro-Stimmung will in diesen Tagen am Ruderleistungszentrum aber noch nicht aufkommen. Der Umbau des in die Jahre gekommenen Ruderzentrums ist in vollem Gange (das Richtfest soll am 24. Oktober gefeiert werden) und erfordert trotz aller Planung einiges an Improvisationstalent. So müssen Trainer und Physiotherapeuten ihre Arbeiten vorübergehend in Wohn-Containern erledigen. Und das Wetter bei Temperaturen zwischen fünf Grad am Morgen bei leichtem Regen und zehn Grad am Nachmittag mit unangenehm kaltem Wind waren in der vergangenen Woche ebenfalls alles andere als ein „Wohlfühl-Klima“. Zum Start in den „Ruder-Alltag“ müssen die Athleten zum Teil weite Anreisen hinter sich bringen. Bastian Bechler und Paul Schröter, die beiden Achter-Ersatzleute von der WM, kommen aus Berlin. Eric Johannesen und Maximilian Munski reisen aus Hamburg an, Hannes Ocik aus Rostock.

Das Programm, das Bundestrainer Ralf Holtmeyer seinen Jungs aufbürdet, hat es in sich. Während im vergangenen Herbst die Gangart noch etwas ruhiger war, geht’s zweieinhalb Jahre vor Olympia schon wieder richtig zur Sache. Er hat gemeinsam mit Trainer Christian Viedt bis Mitte Dezember insgesamt vier Wochenend-Trainingslager geplant. Mit dem traditionellen DRV-Langstreckentest Ende November auf dem Dortmund-Ems-Kanal und dem von den Athleten wenig geliebten Ergometertest kurz vor Weihnachten stehen zudem die ersten harten Test-Wettkämpfe an. Den Auftakt-Stufentest auf dem Ergometer, eine Krafttraining-Einheit und Gymnastik haben sie am Wochenende bereits hinter sich gebracht – ein verhältnismäßig ruhiger Start...

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