Diese Spiele sind für Kirchhördes Trainer Sascha Rammel entscheidend für die Meisterschaft

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Der Kirchhörder SC nahm zuletzt eine empfindliche Niederlage hin. Der Trainer des KSC, Sascha Rammel, sieht darin keine Entscheidung über die Meisterschaft und findet andere Spiele wichtiger.

Dortmund

, 19.10.2019, 07:30 Uhr / Lesedauer: 2 min

Der Kirchhörder SC galt als Dortmunder Mannschaft der Stunde, oder besser gesagt als Mannschaft der ersten Monate. In der Fußball-Landesliga blieb der KSC bis zum neunten Spieltag ungeschlagen, war mit besten Voraussetzungen Tabellenzweiter.

Dann aber vergangenen Sonntag das unglückliche 0:1 beim Spitzenreiter Wacker Obercastrop. KSC-Trainer Sascha Rammel glaubt, dass seine Mannschaft die richtigen Schlüsse gezogen hat und im Heimspiel gegen den SV Horst-Emscher (Sonntag, 15.15 Uhr, Kobbendelle 6) in die Erfolgsspur zurückkehrt. Das ist der Tenor des Gesprächs mit Alexander Nähle.

Sascha Rammel, war während der Woche etwas ander als während der Wochen zuvor?

Nein, es war so wie immer. Da gab es keine großen Ansagen. Es gibt eben solche Spiele, die kannst du verlieren, weil der Gegner dann auch mal besser war.

Warum war der Gegner besser?

Während Obercastrop mit der erfahrenen Abwehr fast fehlerfrei spielte, passierten uns zu viele Fehler. Und manchmal sind es dann so Kleinigkeiten wie vor dem 0:1, die ein Spiel entscheiden.

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Der eingewechselte Fabian Doyscher sah in dieser Situation nicht gut aus. Er tat manchem Zuschauer sogar leid. Kommt er mit der Situation klar?

Ihm hat ja keiner groß persönliche Vorwürfe gemacht. Wie für alle gilt aber auch für ihn, dass wir von den eingewechselten Spielern erwarten, dass sie gleich auf Betrieb sind. Dann passieren diese Dinge einfach nicht. Das Selbstvertrauen muss sich Fabi jetzt selbst zurückholen. Er packt das aber schon. Aber wie gesagt: Dieses Spiel darfst du auch mal verlieren. Andere Niederlagen täten eher weh.

Zum Beispiel jetzt gegen Horst-Emscher?

Ganz genau. Das Spiel in Obercastrop entscheidet die Meisterschaft nicht. Wenn wir gegen Teams wie Horst-Emscher oder andere Gegner aus dem hinteren Bereich etwas liegen lassen, verlieren wir irgendwann den Anschluss.

Diese Spiele sind für Kirchhördes Trainer Sascha Rammel entscheidend für die Meisterschaft

Gegen Wacker Obercastrop verlor der Kirchhörder SC mit 0:1. © Volker Engel

Und das wollen Sie natürlich nicht…

Natürlich nicht. Während der kommenden beiden Wochen wollen wir, da Obercastrop am darauf folgenden Wochenende spielfrei ist, den Abstand wieder auf einen Punkt verkürzen. Dazu benötigen wir aus den Spielen jetzt gegen Horst-Emscher und in Kaiserau sechs Punkte.

Was erwartet Sie nun gegen Horst-Emscher?

Wir haben gegen Sie vergangene Saison in der Westfalenliga gespielt, zu Hause 6:2 gewonnen, auswärts ein 2:2 geholt. Aber das Personal da hat sich verändert. Das ist bestimmt keine schlechte Mannschaft. Das hat sie mit dem 0:0 gegen Bövinghausen bewiesen. Ich werde mir vor Sonntag noch ein paar Spiele von denen genauer ansehen.

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Was geben Sie Ihrer Mannschaft mit auf den Weg?

Dass sie gerade gegen einen solchen Gegner auch Geduld bewahren sollte. Wir haben ja öfter gezeigt, dass wir auch durch späte Tore gewinnen können.

Sie rotieren häufig. Planen Sie Veränderungen in der Aufstellung?

Ich denke, ein paar Wechsel werden wir vornehmen. Michael Sievers beispielsweise ist aus dem Urlaub zurück. Er könnte ins Team kommen. Vielleicht erhält Kagan Atalay eine Pause, weil er berufsbedingt nicht oft trainieren konnte. Wir haben aber jeden Sonntg die Qual der Wahl, weil kaum jemand ausfällt. Das ist natürlich gut für uns.

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