Dortmunder Athleten erklären vor der Jugend-DM im Video ihre Leidenschaft

Leichtathletik

Die Leichtathletik-Hallen-Meisterschaften finden am Wochenende im Sindelfinger Glaspalast mit den Titelkämpfen der Jugend ihr Ende. Welche Dortmunder Athleten haben welche Chancen?

Dortmund

, 21.02.2019, 15:37 Uhr / Lesedauer: 2 min
Dortmunder Athleten erklären vor der Jugend-DM im Video ihre Leidenschaft

Wird eine neue Bestzeit laufen müssen, wenn er sich mit einer Medaille schmücken lassen will: Elias Schreml. © Birkenstock

Die nationalen Leichtathletik-Hallen-Meisterschaften finden am Wochenende im Sindelfinger Glaspalast mit den Titelkämpfen der Jugend ihr Ende – und die Athleten der LG Olympia reisen mit 15 Einzelstartern und drei Staffeln mit viel Optimismus ins Schwabenland.

Zwar sind die Titelträger aus dem Vorjahr – Mohamed Mohumed (3000 Meter) und Maximilian Feist (1500 Meter) – nicht mehr dabei, da sie in die Männerklasse aufgerückt sind, doch auch so wollen die LGOer nicht ohne Edelmetall nach Hause kommen.

Die aussichtsreichsten Starter im Überblick:

Constantin Rutsch, Stabhochsprung: Rutsch verpasste „Bronze“ mit 4,80 Metern vor einem Jahr nur nach der sogenannten Mehrversuche-Regel, dieses Mal tritt der 18-Jährige nach seiner Freiluftmeisterschaft von Rostock sogar als Favorit an und steht mit 5,10 Metern an der Spitze der Rangliste. Sechs Stäbe hat er dabei, die er während des Wettkampfs je nach Höhe wählt: „Ich werde nicht pokern, sondern auf sicher springen“, verrät Rutsch seine Strategie. Aber er weiß auch: „Gerade im Stabhochsprung kann immer was passieren.“

Brenda Cataria-Byll, 400 Meter: Die 17-Jährige befindet sich auf Platz 3 der 400-Meter-Teilnehmerliste, will sich damit aber nicht zufrieden geben. „Schon im Vorlauf musst du sofort auf Angriff laufen, denn es darf nicht passieren, dass du dich im Finale plötzlich auf der engen Innenbahn wiederfindest“, rät ihr Trainingskollege Torben Junker, der am vergangenen Wochenende bereits Deutscher Meister über die gleiche Distanz wurde. „Die 400 Meter darf man nicht nur mit den Beinen, sondern auch mit dem Kopf laufen“, sagt Brenda, die vor dem Start noch ein kleines Gebet spricht.

Elias Schreml, 1500 oder 3000 Meter: Der 18-Jährige will erst vor Ort entscheiden, ob er über 1500 oder 3000 Meter seine Chance sucht. Er selbst tendiert zur längeren Strecke, aber beide Distanzen sind stark besetzt und er wird schon eine neue Bestzeit laufen müssen, wenn er sich mit einer Medaille schmücken lassen will.

Verena Meisl, 1500 oder 3000 Meter: Auch die 18-Jährige ist für beide Wettbewerbe gemeldet und hat in beiden ihre Möglichkeiten in diesem Winter noch nicht ausgereizt. Meisl ist eine Kämpferin und könnte an einer Medaille schnuppern.

Emma Bol, Hochsprung: Als sie vergangenes Jahr Dritte wurde, entschied noch die Zahl der Versuche. In diesem Jahr wird sie ihre Jahresbesthöhe von 1,73 Metern erheblich überbieten müssen, will sie das erneut schaffen.

4x200-Meter-Staffel: Bei den „Westfälischen“ wurde deutlich, dass das Quartett der LGO-Sprinterinnen noch viel Luft nach oben hat. Mit optimalen Wechseln und einer guten Bahn könnten sie in die Finalrennen vorstoßen.

4x200-Meter-Staffel: Bei den „Westfälischen“ wurde deutlich, dass das Quartett der LGO-Sprinterinnen noch viel Luft nach oben hat. Mit optimalen Wechseln und einer guten Bahn könnten sie in die Finalrennen vorstoßen.

Amina Aletic, Bahngehen: Vor zwei Jahren wandte sich Amina Aletic dem Gehen zu und zählt nun mit guter Technik zu den zehn besten deutschen Mädchen. „Ich bin vor dem Start immer furchtbar nervös.“ gesteht sie. „Aber dann singe ich einen Song, um runter zu kommen, und das klappt.“ Eine Zeit unter 16 Minuten im 3000 Meter Gehen ist ihr Ziel. Ein Porträt und ein Video über Amina Aletic und ihre „Superkraft“ finden Sie hier.

Hier finden Sie den Zeitplan vom Wochenende als pdf-Datei

Vor der Deutschen-Hallenmeisterschaft der Erwachsenen haben wir mit dem Sportlichen Leiter der LG Olympia, Pierre Ayadi, ein Interview geführt. Darin spricht er auch über die Fahrt zur Jugend-DM in Sindelfingen - und darüber, welche Musik er im Bus auflegen würde.

Video
Pierre Ayadi von der LGO Dortmund im Interview vor den Deutschen Leichtathletik-Meisterschaften

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