Dortmunder Eisadler starten in die heiße Phase

Eishockey: Regionalliga West

An Weihnachten wurde im Hause Schmitz ausnahmsweise mal nicht über Eishockey gesprochen. „Ich habe einfach nur mit meinem Sohn Weihnachten verbracht, ganz in Ruhe“, sagt Eisadler-Trainer Thomas Schmitz. Jetzt aber hat die Besinnlichkeit ein Ende - die Eisadler Dortmund starten in die heiße Phase im Kampf um die Playoff-Plätze.

Dortmund

, 28.12.2016, 15:50 Uhr / Lesedauer: 1 min
Hat die Playoffs im Visier: Eisadler Sebastian Schmitz (r.).

Hat die Playoffs im Visier: Eisadler Sebastian Schmitz (r.).

Auch Sohnemann Sebastian, zuletzt einer de Erfolgsgaranten im Team des Papas, habe die besinnlichen Tage genutzt, um mal etwas Abstand von Puck, Schläger und Schlittschuhen zu bekommen.

Zwei Trainingseinheiten

Spätestens ab Mittwochabend ist das allerdings wieder Vergangenheit. Ein Training am Mittwoch, ein Training am Donnerstag, dann bricht sie an, die entscheidende und finale Phase im Kampf um die Playoffs in der Regionalliga West.

Freitagabend (20 Uhr) reisen die Eisadler zu den Hammer Eisbären in die Helineteissportarena zum Derby. „Wir freuen uns, nach der Weihnachtspause wieder aufs Eis zu gehen“, sagt Thomas Schmitz. „Wir müssen alle Spiele gewinnen und alles rausholen. Dann sind wir ziemlich sicher in den Playoffs dabei.“

Relegationsrunde tunlichst vermeiden

Noch rangieren die Eisadler in der Tabelle auf Platz sieben. Rang sechs müsste es mindestens sein am 8. Januar, wenn die Hauptrunde endet. Ansonsten wartet der Umweg über die Relegationsrunde – und die wollen die Verantwortlichen an der Strobelallee tunlichst vermeiden. Drei Möglichkeiten bieten sich den Eisadlern noch, die nötigen Punkte zu sammeln.

Freitag wartet Hamm, am 6. Januar (20 Uhr) kommt der Herforder EV ins Eisstadion und am 8. Januar (19.30 Uhr) wartet der Showdown gegen die EG Diez-Limburg, aktuell Tabellenfünfter und direkter Konkurrent im Kampf um die Playoffs.

Nur Maris Kruminsch fehlt

„Wir konzentrieren uns voll auf unsere Mission und werden uns gut vorbereiten“, sagt Schmitz, „die freie Zeit hat uns gutgetan, die angeschlagenen Spieler konnten regenerieren.“ Bis auf Maris Kruminsch (Urlaub) stehen dem Eisadler-Trainer laut eigener Aussage in Hamm alle Spieler zur Verfügung. Sein Erfolgsrezept gegen den Tabellendritten umreißt er so: „Wir müssen clever spielen und unbedingt Zeitstrafen vermeiden. Dann haben wir eine reelle Chance, die Punkte zurück mit nach Dortmund zu bringen.“ 

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