Dortmunder starten beim Ironman

Triathlon

DORTMUND Sie trotzten über Stunden Salzwasser, Wind und sengender Hitze – jetzt sind sie echte Eisenmänner bzw. -frauen: Ingo Parche und Heidi Rothgang, Triathleten der Dortmunder Tri-Geckos, kehrten mit diesem Ehren- Titel und vielen Erlebnissen im Gepäck zurück von den Weltmeisterschaften der Langdistanz auf Hawaii.

von Von Petra Nachtigäller

, 27.10.2009, 16:52 Uhr / Lesedauer: 1 min
Heidi Rothgang (Mitte) war zwölftbeste Deutsche beim Ironman auf Hawaii

Heidi Rothgang (Mitte) war zwölftbeste Deutsche beim Ironman auf Hawaii

Durch über 100 Jahre alte Lava schlängelt sich die Strecke entlang der Kohala-Küste, sie ist bekannt für die gefürchteten Mumuku Winde, die vom Vulkan Mauna Kea auf die Küstenstraße wehen. Parche, Debütant auf Hawaii, legte die Distanz souverän in 5:38 Stunden zurück, Vereinskollegin Rothgang, die die Strecke schon aus 2006 und 2007 kannte, erreicht nach 5:42 Stunden die Wechselzone in Kona. Nun standen 42,195 km bei sengender Hitze auf dem Programm. An der heißesten Stelle Big Islands, dem Energy Lab, befindet sich der Wendepunkt des Marathons, und es geht auf die ersehnten letzten Kilometer. Ingo Parche erreichte die Ziellinie am Pier von Kona nach 10:43:53 Stunden, für den Marathon brauchte er 3:39. Heidi Rothgang benötigte 3:51 Stunden – die Dortmunderin lief nach elf Stunden und 44 Sekunden durchs Ziel.

Beide wurden mit den Worten „You are an Ironman“ begrüßt – die Qual hatte ein stolzes Ende. Ingo Parche belegte im Gesamtklassement Platz 51 in der Altersklasse 45. Heidi Rothgang belegte den 14. Platz in der AK 35, sie war zwölftbeste Deutsche – und das, obwohl vier Profis dabei waren.

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