Dortmunder Trainer-Trio zur "Spionage" unterwegs

Handball-Verbandsliga

Drei Männer, drei Autos, ein Ziel: Zur vereinten „Spionage“ fanden sich am Sonntagmorgen Dortmunds Verbandsliga-Trainer Thorsten Stoschek, Kai Ruben und Carsten Hergert in der Recklinghäuser Heinrich-Auge-Halle ein. Da hätte sich eine Fachkräfte-Fahrgemeinschaft angeboten.

DORTMUND

von Von Peter Ludewig

, 11.10.2011, 22:00 Uhr / Lesedauer: 1 min
OSC Dortmunds Trainer Thorsten Stoschek freut sich über die Tabellenführung in der Verbandsliga, weiß aber auch die Momentaufnahme einzuschätzen und ist bemüht, seine Schützlinge auf dem Boden der Realität zu halten.

OSC Dortmunds Trainer Thorsten Stoschek freut sich über die Tabellenführung in der Verbandsliga, weiß aber auch die Momentaufnahme einzuschätzen und ist bemüht, seine Schützlinge auf dem Boden der Realität zu halten.

Die Konsequenz: Stoscheks OSC Dortmund grüßt in der Tabelle mit 7:1-Zählern von oben. Es folgen Hergerts Höchstener Borussen mit gleichem Punktekonto und dem nur um einen Treffer schlechteren Torverhältnis. Noch in tabellarischer Sichtweite zum Spitzenduo bewegt sich Rubens Hombrucher Westfalia mit 4:4 Zählern. Die gemeinsame Erkenntnis der Ausflügler: In dieser Verfassung ist Recklinghausen ein ernsthafter Kandidat und Gevelsberg nicht die von einigen befürchtete Übermannschaft. Es winkt ein spannender Saisonverlauf mit Dortmunder Beteiligung.

„Jetzt ist wohl jedem klar, dass unser 30:30-Auftakt gegen Höchsten eine richtige Top-Partie war“, wertet Stoschek die Situation aber in erster Linie als erfreuliche Momentaufnahme. Sein vorrangiges Ziel ist es, vor dem Heimspiel-Doppelpack (Lüdenscheid/Dorstfeld) am Sonntag die Hürde in Schwitten mit einem weiteren Sieg zu nehmen. Verfolger Höchsten wird zeitnah sehen, wohin der Weg führt. Mit Volmetal, HSC Recklinghausen und Gevelsberg stehen nun für die Hergert-Sieben drei ganz dicke Brocken auf dem Plan.

„Uns fehlen derzeit aus unterschiedlichen Gründen die Alternativen im Angriff“, hofft Hombruchs Ruben dennoch auf ein zügiges Schlüsselerlebnis. Das könnte ein Sieg am Samstag über den HSC Recklinghausen sein. Auf die Trainer-Bühne zurück kehrt am Wochenende nach einer Pause aus gesundheitlichen Gründen ATV Dorstfeld-Coach Rüdiger Edeling. Vertreter und „Co“ Martin Volkert feiert derweil auf Sylt Hochzeit. Der noch punktlose Aufsteiger, für den es im Kontrastprogramm zu seinen drei Stadtrivalen einzig um den Klassenerhalt geht, gastiert beim PSV Recklinghausen.

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