Dortmunds Teams diktieren die Tabelle

DORTMUND Landesliga-interessierte Dortmunder Lokalpatrioten haben ihre helle Freude an der Tabelle nach dem sechsten Spieltag. Zwei Teams ganz vorne (ASC 09 und Hombrucher SV), der TuS Eving-Lindenhorst als Vierter auf Tuchfühlung, dann schon der Überraschungssechste Phönix Eving, zu guter letzt Mengede als Achter immerhin auch unter den besten Zehn.

von Von Alexander Nähle

, 17.09.2007, 17:26 Uhr / Lesedauer: 1 min
Denis Boutagrat (li.), hier mit ungestümem Einsatz gegen Mengedes Samir Zulfic, rückt zum nächsten Spiel wieder in die Offensive.

Denis Boutagrat (li.), hier mit ungestümem Einsatz gegen Mengedes Samir Zulfic, rückt zum nächsten Spiel wieder in die Offensive.

Der TuS Eving-Lindenhorst gilt nach dem Derbysieg wieder als einer der aussichtsreichsten Verfolger der Aplerbecker. "Die Liga ist besser als vergangenes Jahr. Umso schöner, dass wir wieder auf Kurs sind", sagt TuS-Coach Karsten Gowik. Der Trainer räumte aber ein, dass Mengede ein starker Gegner war, der einen Punkt mindestens hätte mitnehmen können.

Am Sonntag bei Eintracht Gelsenkirchen rückt Denis Boutagrat wieder in die Offensive, da Rafael Wrosok in der Verteidigung zum Einsatz kommen wird.

HSV und die positiven Erkenntnisse

Auf Rang zwei schlägt sich der Hombrucher SV besonders achtbar. Das 3:1 gegen Südfeldmark rief bei Trainer Samir Habibovic jedoch keine Begeisterungsstürme hervor. "Nein, das war nichts Besonderes." Die positiven Erkenntnisse: "Alle drei Treffer erzielten die Stürmer, Mounir Bazzani traf zweimal, Michael Kotlewski einmal. Und Daniel Engel spielte nach seiner Verletzung eine starke Partie als Libero." Emre Konya steigt wieder ins Lauftraining ein.

Tabellenführer ASC 09 nahm das erste Remis der Saison gelassen. Spielertrainer Hannes Wolf: "Wir arbeiten genauso weiter. Dass wir irgendwann mal nicht gewinnen, war zu erwarten." Da seine Mannschaft über weite Strecken dominiert habe, sei das Remis etwas ärgerlich. "In der Schlussphase haben wir dann aber nachgelassen."

Przybilla verletzt

Andreas Przybilla, der bis auf Weiteres verletzt (Knorpelriss) ausfällt, unterstützte sein Team von der Bank aus. Giovanni Schiattarella übernahm die Zehner-Position.

Wer in diesen Tagen mit Andreas Müller spricht, hört seinen positiven Gemütszustand schnell heraus. Phönix hat zwölf Punkte auf dem Konto. "Und wir überzeugen jetzt auch spielerisch", sagt der Trainer des zweiten Evinger Klubs. "Das ist keine reine Kämpfertruppe mehr." Gegen Günnigfeld kann Müller wieder auf Sven Schlüchtermann zurückgreifen. AN

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