EHC behält in Leipzig die Nerven im Penalty-Krimi

Eishockey-Oberliga

In einem wahren Eishockey-Krimi erkämpfte der EHC beim 2:1 nach Penalty-Schießen in Leipzig zwei wichtige Punkte im Kampf um das Erreichen der Playoffs.

LEIPZIG

von Von Jürgen Schwabe

, 02.03.2012, 22:52 Uhr / Lesedauer: 1 min
Branislav Pohanka blieb in Leipzig ohne Tor.

Branislav Pohanka blieb in Leipzig ohne Tor.

Die Topstürmer Nils Liesegang und Branislav Pohanka hatten jeweils gute Chancen. Bei den Icefighters gefiel besonders der Tscheche Tomas Vrba. Der 25-jährige Angreifer erspielte sich einige gute Szenen. In der sehr fairen Begegnung blieb es allerdings beim 0:0 bis zur ersten Pause. Lediglich eine kleine Strafe gegen Leipzig wurde notiert. Im Mitteldrittel witterten die Leipziger Morgenluft und bauten noch mehr Druck auf. Zwangsläufig erarbeiteten sich die Icefighters auch mehr Chancen. Der erste Treffer des Spiels fiel in Minute 38. Jens Müller wurde von Lars Müller und Michael Henk in Szene gesetzt.

Die erste Überzahl der Elche nutzte Stephan Kreuzmann zum verdienten Ausgleich. Der Verteidiger wurde von seinen Stürmer-Kollegen Nils Liesegang und Ryan Martens bedient. Im Anschluss blieb es bei einem ausgeglichenem Spiel, wobei für die Gentges-Truppe die meisten Torschüsse notiert wurden. Allerdings wollte kein Treffer fallen. In der Schlussphase bissen sich die Dortmunder an der gut gestaffelten Leipziger Abwehr die Zähne aus. Die Truppe von Trainer Manfred Wolf, der in der vergangenen Saison Dortmunds damaligen Gegner Chemnitz trainierte, hatte seine Truppe bestens eingestellt. So blieb es beim Unentschieden. Auch in der Overtime gelang beiden Teams kein Treffer.

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