EHC: Ein Finne ragt heraus

DORTMUND Die Elche sind in dieser Saison offenbar durch absolut nichts aus der Ruhe zu bringen. Frühe Gegentore, wie am Freitag beim 5:3-Erfolg im Topspiel gegen Dinslaken nach 42 Sekunden, oder die schwere Oberschenkelverletzung von Philip Büermann (genaue Diagnose steht noch aus) nagen im Unterschied zur letzten Saison nicht mehr am Selbstbewusstsein.

von Von Jan Büsse

, 22.10.2007 / Lesedauer: 2 min
EHC: Ein Finne ragt heraus

Spitzen-Eishockey gibt´s am Freitag in Dortmund zu sehen.

Im Gegenteil: Die Elche rufen dann Topleistungen ab wenn sie gefordert sind. Der Lohn sind sechs Siege aus sechs Spielen. Ligaweit ist der EHC das einzige noch ungeschlagene Team. „Wir sollten weiter von Spiel zu Spiel denken und uns nicht zu sehr mit der Serie beschäftigen“, sagte der Sportliche Leiter des EHC, Klaus Picker.

"Schweinesaison" abgehakt

Die letztjährige „Schweinesaison“ (Vorstandsvorsitzender Alda) ist schon fast vergessen – und der Umbruch schneller vollzogen als die meisten gedacht hätten. Beleg für die gute Arbeit, die von den Verantwortlichen in der Saisonvorbereitung geleistet wurde. Einer ragt aus dem funktionierenden Kollektiv noch heraus: Der finnische Kontingentspieler Antti-Jussi Miettinen (Foto), der mit sieben Toren und zehn Assists nicht nur die Scorerliste anführt, sondern dessen Treffer zumeist auch enorm wichtige sind.

Mittwoch gefordert

Ausruhen ist dennoch nicht, denn bereits am Mittwoch muss die Mannschaft von Trainer Czeslaw Panek zum Tabellenzehnten, dem Königsborner JEC (fünf Niederlagen, ein Sieg) reisen. Kein Spiel wie jedes andere, denn gleich vier aktuelle JEC-Akteure waren in der letzten Saison noch für den EHC aktiv. Darunter auch der 41-jährige EHC-Rekordspieler Igor Cillik. Auch JEC-Trainer Uwe Roosen ist in Dortmund bereits als Nachwuchstrainer tätig gewesen.

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