EHC-Trainer Gentges kritisiert Spieler

Eishockey-Oberliga

Das war ein Eishockey-Wochenende der Wahrheit für den EHC Dortmund. Wobei die Fakten eine deutliche Sprache sprechen. Am Freitag spielte der West-Meister und Spitzenreiter EHC Dortmund gegen den Tabellendritten aus Hamm (3:2) vor 633 Zuschauern, davon 50 aus Hamm. Am Sonntag dann der Knaller in Kassel.

DORTMUND

von Von Jürgen Schwabe

, 17.10.2011, 18:20 Uhr / Lesedauer: 1 min
Personelle Alternativen fehlen dem EHC.

Personelle Alternativen fehlen dem EHC.

Dies blieb Trainer Frank Gentges nicht verborgen: „Man hat gesehen, was so eine Unterstützung wert sein kann. Allein mit solchen Zuschauereinnahmen könnten wir uns entsprechende Verstärkungen leisten.“ Der dezimierte EHC-Kader lässt dem Trainer keine Alternativen. Die langen Ausfälle von Nils Liesegang (Handverletzung) und Benedikt Kastner (Schulter) wurden bisher nicht ersetzt. Der Trainer: „Wir waren die bessere Mannschaft und haben auch alles richtig gemacht. Allerdings gehen drei bis vier Akteure defensiv nicht den letzten Schritt.“ Dies wurde nicht nur beim entscheidenden Ausgleich der Huskies deutlich. Der EHC erzielte eine Minute vor Spiel-ende das 4:3. Doch nur neun Sekunden später kassierte die erste Reihe den Ausgleich.

Obwohl in der Kasseler Auszeit auch Trainer Frank Gentges Order gab. Der Trainer: „Einige Akteure sind nicht mannschaftstauglich und spielen nur für sich. So haben sie bei anderen Vereinen jahrelang gespielt und haben damit auch nichts gewonnen.“ Alternativen hat der Trainer keine. Eine disziplinarische Denkpause kann der Coach daher nicht verordnen. Die so genannten Ergänzungsspieler können als Trainingsspieler eingesetzt werden, aber sicher nicht gegen Mannschaften wie die Kassel Huskies.

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