EHC-Vorstand: "Wir wollen in die Zweite Liga"

DORTMUND Vor dem ersten Heimspiel am Freitag (20 Uhr) äußern sich die Vorstandsvorsitzenden Dr. Günter Kuboth und Gerd Alda zu Saisonzielen, zur verkorksten letzten Spielzeit und den großen Veränderungen beim Eishockey-Regionalligisten EHC Dortmund.

von Von Jan Büsse

, 26.09.2007, 18:55 Uhr / Lesedauer: 1 min
<p>Gerd Alda.  Bandermann</p>

<p>Gerd Alda. Bandermann</p>

Herr Kuboth, Herr Alda, die letzte Saison war eine Enttäuschung. Warum läuft es diesmal besser?

Gerd Alda : Es wird intensiver, professioneller gearbeitet. Die junge Mannschaft hat viel Potenzial, und beim Sieg in Dinslaken hat man den unbedingten Willen gesehen, nicht als Verlierer vom Eis zu gehen.

Günter Kuboth: Das gilt nicht nur für das Sportliche. Beispielsweise entsteht auf der Südseite des Stadions ein VIP-Bereich, der sehr gut angenommen wird. Auch unser Internet-Auftritt ist jetzt so, wie wir uns das vorstellen.

Der Aufstieg in die Oberliga ist das erklärte Ziel. Ist das zu stemmen?

Kuboth : Es gibt klare Signale unserer Sponsoren, KiK, Goeke, British Knights und Echopark, die Unterstützung zu steigern, wenn der sportliche Erfolg stimmt.

Ist der Aufstieg mit der aktuell sehr jungen Mannschaft zu schaffen?

Alda :  Das Nahziel ist die Qualifikation zur Meister-Runde. Im November werden wir uns dann zusammensetzen und mit der Sportlichen Leitung überlegen, ob und wo wir uns noch verbessern müssen.

Mit Philipp Biermann ist ein weiterer talentierter Spieler verpflichtet worden...

Alda: Dass so ein Spieler, der in der abgelaufenen Saison Leistungsträger im DNL-Team der Kölner Haie war, zu uns kommt, macht schon ein wenig stolz und zeigt doch, dass er bei uns eine gute Perspektive sieht.

Stichwort Perspektive. Wohin wollen Sie mit dem EHC?

Kuboth : Mittelfristig wollen wir in die Zweite Liga, aber dahin ist es noch ein langer Weg. Aktuell kämpfen wir noch mit einigen organisatorischen Problemen. Zum Beispiel ist es ein Problem, dass unsere günstigste Eintrittskarte mit vier Euro genauso teuer ist wie das Parken vor dem Stadion, dass kostet uns in jedem Jahr tausende Euro, die wir auch gerne woanders investieren würden, aber wir arbeiten daran.

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