Eichlinghofen mit "genialer zweiter Halbzeit" - Spielabbruch in Nette

Die Dortmunder Klubs

Gegen ein stark ersatzgeschwächtes Team vom Hörder SC sah es in der Bezirksliga 15 lange Zeit nicht nach einem deutlichen Sieg für den TuS Eichlinghofen aus. Sowohl TuS-Trainer Marc Risse als auch Hördes Coach Oliver Blinne erlebten bis zur Pause ein ausgeglichenes Spiel.

DORTMUND

von Von Florian Herrmann

, 03.04.2011, 21:47 Uhr / Lesedauer: 2 min

Nach einer Leistungssteigerung in der zweiten Hälfte konnten die Sportfreunde den 0:1-Rückstand aus dem ersten Abschnitt egalisieren und wähnten sich auf der Siegerstraße. Allerdings nahm die Partie ein unschönes Ende. Nach dem zweiten Platzverweis gegen die Gäste fühlte sich der Unparteiische von einem Castroper Spieler bedroht und brach das Spiel kurz vor Schluss ab (88.). SF- Trainer Dirk Sörries rechnet damit, dass die Punkte in Nette bleiben: „Alles andere wäre nicht in Ordnung.“

Eine Punkteteilung mit dem Spitzenteam aus Waltrop ist beachtlich, im Fall der Dorstfelder aber äußerst ärgerlich. Alex Schwarz brachte seine Farben früh in Front (6.), danach verpasste es der DSC aber, den Sack zuzumachen. Trainer Bodo Sievers war mit dem Spiel seines Teams bis zur 60. Minute zufrieden, allerdings „haben wir zwei oder drei gute Konterchancen einfach liegen lassen. Aber das Remis geht unter dem Strich absolut in Ordnung.“

Nach zuletzt positiven Resultaten und der verbesserten Ausgangsposition im Abstiegskampf konnte der TuS keine Punkte aus Erkenschwick entführen. Laut Trainer Thomas Hein hatte seine Mannschaft die bessere Spielanlage. Zudem hatte Sebastian Kroll den Ausgleich auf dem Fuß. „Es ist in meinen Augen eine unverdiente Niederlage, eigentlich hätten wir einen Punkt mitnehmen müssen“, so Hein.

Am Ende stand ein standesgemäßer Kantersieg für die Westfalia, die sich in Herne lange Zeit schwer tat. In der ersten Hälfte hatte Huckarde zwar die eine oder andere Torchance zu verzeichnen, war allerdings in einigen Situationen zu verspielt. Mit dem Wiederanpfiff ging Herne sogar in Führung, was laut Westfalia- Trainer Markus Gerstkamp der Weckruf für sein Team war. Durch Tore von Jurij Lefarov, Tobias Ahland (je 2) sowie Mathieu Senftleben kam Huckarde dann doch noch zum ungefährdeten Sieg. „Auf diesem Platz war Fußballspielen nicht möglich. Herne hat sich lange Zeit gut verkauft und wir wollten den Ball phasenweise ins Tor tragen. Nach unseren ersten beiden Toren hat Herne sich dann aber seinem Schicksal gefügt“, so Gerstkamp. Florian Herrmann

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