Ein Jahr Pause ist genug: Beim BVB II soll Maximilian Hippes Leidenszeit zu Ende gehen

Fußball-Regionalliga

Fast ein Jahr lang war Maximilian Hippe außer Gefecht. Beim BVB II will der Neuzugang jetzt neu angreifen. Auch wenn in Dortmund alles eine Nummer größer sein dürfte als bei seinem alten Verein.

Dortmund

, 08.07.2019, 07:00 Uhr / Lesedauer: 2 min
Ein Jahr Pause ist genug: Beim BVB II soll Maximilian Hippes Leidenszeit zu Ende gehen

© BVB/Jens Volke

Zu sagen, Maximilian Hippe sei staunend oder gar mit leuchtenden Augen durch Dortmund gelaufen, wäre dann doch vielleicht etwas zu viel des Guten. Aber das die Dinge hier anders gelagert sind als in Rödinghausen mit seinen 10.000 Einwohnern, gerade wenn es um Fußball geht, hat auch der 21 Jahre alte Neuzugang des BVB II relativ schnell verinnerlicht.

„Wenn man in Rödinghausen irgendwo vorfährt, erkennen einen nicht so viele Menschen“, sagt Hippe. „Das ist bei einem Verein wie dem BVB natürlich etwas anderes. Man wird öfters mal erkannt und angesprochen.“ Der Youngster stört sich natürlich nicht daran. „Es macht mir riesig Spaß hier“, sagt er. Auch vom Team sei er „sehr gut aufgenommen worden“.

Hippe geht fit in die Vorbereitung

Ende Juni ist die U23 von Borussia Dortmunds nun in die Vorbereitung gestartet, in der vergangenen Woche ging es für den Fußball-Regionalligisten ins Trainingslager in die Kitzbüheler Alpen - mit Maximilian Hippe, was aus dessen Sicht die wahrscheinlich wichtigste Erkenntnis der vergangenen Tage sein dürfte.

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In der vergangenen Saison hatte der 1,94 Meter große Innenverteidiger verletzungsbedingt noch 31 Spiele in der Regionalliga West verpasst. Zunächst plagte er sich mit einer Schambeinentzündung herum, dann bereitete die Hüfte Probleme.

Hippe scheint die Rückkehr auf den Rasen jetzt entsprechend zu genießen. Eigentlich, sagt er, sei gerade irgendwie „alles super. Das Training macht bock und das Trainingslager war super“. Im Testspiel gegen Austria Salzburg (2:1) am Freitag spielte der 1,94 Meter große Innenverteidiger dann auch noch 90 Minuten durch. Dass Konzentration und Leistung mit zunehmender Spielzeit, wie übrigens bei der gesamten Mannschaft, nachließen - geschenkt.

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Man habe die letzten Tage gemerkt, „dass der eine oder andere keine frischen Beine hatte“, sagte auch sein Trainer Mike Tullberg auf der Homepage des BVB am Tag nach der Partie gegen Salzburg. „Wir dürfen nicht vergessen, dass wir viele Spieler dabei haben, die in letzter Zeit wenig spielten. (...) Maximilian Hippe war fast ein Jahr verletzt.“

Intensives Trainingslager in Österreich

Das Programm, das man als Spieler beim BVB II abspulen muss, hat es dabei durchaus in sich. Hippe, der schon beim SV Rödinghausen als Vollprofi aktiv war, kann das bestätigen. „Die Menge hier macht den Unterschied.“ Während es mit seinem alten Verein in der Regel vier Tage ins Trainingslager gereist sei, war Hippe mit der Borussia eine volle Woche unterwegs. „Natürlich war es auch in Rödinghausen sehr intensiv“, sagt der 21-Jährige. „Aber sieben Tage hier am Stück, das war schon hart.“

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Für zwei Jahre hat Hippe zunächst bei Borussia Dortmund unterschrieben. In dieser Zeit will sich der „kopfballstarke und aufmerksame Innenverteidiger“, wie ihn U23-Manager Ingo Preuß beschreibt, fest in die Mannschaft spielen. Die Eindrücke, die Hippe bislang hinterlassen hat, sind positiv.

Gerade in Sachen Aufbauspiel überzeugte der mit beiden Füßen starke Defensivspezialist bislang seinen Trainer. „Er war sehr mutig und ruhig. Trotz langer Verletzung hat er sehr gute Schnittstellenbälle gespielt“, hatte Tullberg etwa nach dem 1:1 im Testspiel gegen den ASC 09 Dortmund gegenüber „Reviersport“ gesagt. Für Hippe, der weiter hart an sich arbeiten will, darf es wohl gerne so weitergehen. Auch wenn ihn dann in Zukunft vielleicht noch der ein oder andere Fan mehr ansprechen dürfte.

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