Ein Klub bläst zum Angriff

DORTMUND Ein Klub bläst zum Generalangriff: Mit der Verpflichtung der Dortmunderin Justine Ozga, die sechs Jahre für den THC im VfL Bochum und dort in der 1. Bundesliga spielte, gelang dem DTK Rot-Weiß eine spektakuläre Neuverpflichtung für den im Dornrösenschlaf befindlichen Frauenbereich. Mit den Herren hat der Tennisklub aus der Gartenstadt per se einiges vor und will nach zwei vergeblichen Anläufen endlich die Aufstiegsrunde zur 2. Bundesliga erreichen.

von Von Dirk Krampe

, 18.01.2008, 17:55 Uhr / Lesedauer: 1 min
Justine Ozga verlässt den Bundesligisten Bochum und schlägt künftig für den DTK RW auf.

Justine Ozga verlässt den Bundesligisten Bochum und schlägt künftig für den DTK RW auf.

Rund um die Tennisanlage des DTK RW herrscht Aufbruchstimmung und jede Menge Tatendrang. 110 Jahre alt wird der Verein im Sommer, zum zehnten Mal jährt sich im August die Fusion von DTK und Rot-Weiß. "Früher", gibt Wortelmann zu, "war das Verhältnis wie bei Schalke und dem BVB. Heute vertragen wir uns gut und können nach zehn Jahren sagen: Die Fusion war ein voller Erfolg."

Rund um die Tennisanlage des DTK RW herrscht Aufbruchstimmung und jede Menge Tatendrang. 110 Jahre alt wird der Verein im Sommer, zum zehnten Mal jährt sich im August die Fusion von DTK und Rot-Weiß. "Früher", gibt Wortelmann zu, "war das Verhältnis wie bei Schalke und dem BVB. Heute vertragen wir uns gut und können nach zehn Jahren sagen: Die Fusion war ein voller Erfolg."

Etliche Aktionen garnieren das Jubiläumsjahr. Der apano-Cup wird noch einmal aufgewertet, im Juni richtet der Klub die Westfälischen Jugendmeisterschaften aus, einen großen Jubiläumsball wird es auch geben.

Im Meisterschaftsbetrieb nehmen die Herren mit den Neuverpflichtungen Dean Jackson (wir berichteten) und dem 19-jährigen Kroaten Vilim Visak, der vor einer langwierigen Verletzung schon mal die Nr. 612 in der Welt war, einen erneuten Anlauf auf die 2. Bundesliga. "Diesmal", verspricht Wortelmann, "erreichen wir zumindest die Aufstiegsrunde."

Training mit Nowicki

Die Verpflichtung der bald 20-jährigen Ozga aber war gestern der eigentliche Knaller. Die Dortmunderin wird künftig neben dem Verbandstraining mit Jürgen Kania hauptsächlich bei Darek Nowicki trainieren - und auch mit Sparringspartnern männlichen Geschlechts. Dass sie in der Verbandsliga auch an 1 deutlich unterfordert sein dürfte, ist allen klar. "Sie soll uns helfen, auf Dauer die Oberliga zu erreichen", sagte Wortelmann. Es gelte, dem Nachwuchs, der im Klub zahlreich und mit Potenzial vorhanden ist, eine Perspektive zu bieten.

Ozga erhofft sich in Dortmund optimale Trainingsbedingungen, will vor allem ihre Präsenz auf der ITF-Tour der Damen deutlich erhöhen und auch einige WTA-Qualis spielen.

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