Ein Linksfuß fällt aus, ein anderer ist zurück: Brünninghausen plötzlich voller Selbstbewusstsein

Fußball-Westfalenliga

Was haben sie nach dem Abstieg gefremdelt mit der Westfalenliga. Doch der FC Brünninghausen ist mittlerweile seit acht Ligaspielen ohne Niederlage. Und nun kehrt ein Leistungsträger zurück.

Dortmund

, 07.12.2019, 11:11 Uhr / Lesedauer: 1 min
Ein Linksfuß fällt aus, ein anderer ist zurück: Brünninghausen plötzlich voller Selbstbewusstsein

Der FC Brünninghausen muss erstmal auf einen Leistungsträger verzichten. © Folty

Acht Spiele in Serie ist der FC Brünninghausen in der Westfalenliga nun bereits ungeschlagen, sieben davon fallen in die Zeit nach dem Trainerwechsel von Maximilian Borchmann zum spielenden Coach Florian Gondrum, drei auf den neu dazugeholten Rafik Halim: „Es stimmt, dass die Jungs richtig Selbstbewusstsein getankt haben“, sagt Halim, der die lange Phase ohne Niederlage aber auch als Warnung verstehen will: „Jede Serie reißt einmal.“

Zwei Spiele, zwei Siege?

Auf keinen Fall wollen sie in Brünninghausen jetzt „locker lassen“, zwei Spiele sind es noch vor Weihnachten, zweimal kommen Aufsteiger nach Brünninghausen. Am Sonntag der FSV Gerlingen (14.30 Uhr, Am Hombruchsfeld), und kommende Woche dann der SV Hohenlimburg: „Beide Spiele wollen wir natürlich gewinnen“, sagt Halim.

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Zwar fällt mit Leon Enzmann (Muskelfaserriss) einer der Leistungsträger der letzten Wochen aus (Halim: „Er war gegen Finnentrop sehr stark, hat das Tor vorbereitet“), dafür kehren Sahin Kösecik und vor allem Nils da Costa Pereira zurück. Letzterer hatte in der nicht so erfolgreichen Phase zu Saisonbeginn für die wenigen Highlights gesorgt - sich dann aber das Syndesmoseband gerissen. „Er hat zuletzt schon Kurzeinsätze gehabt“, sagt Halim, „und kommt jetzt immer besser rein.“

Typ Guerreiro

da Costa Pereira kam aus der Oberliga Niederrhein nach Brünninghausen - und ist ein Typ Raphael Guerreiro, der auf der linken Seite alle Positionen spielen kann und auch offensiv richtig Torgefahr mitbringt.

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Die wird auch nötig sein, denn Gerlingen hat von den vier Teams in der Abstiegszone die beste Abwehr und wie Brünninghausen bei Tabellenführer Finnentrop einen Punkt geholt: „Ich kannte sie bis jetzt noch gar nicht“, sagt Halim, „aber wir haben uns natürlich schlau gemacht, ohne irgendwas zu Tode zu analysieren.“ Der Coach will auf jeden Fall verhindern, dass sein Team den Tabellen-14. unterschätzt: „Das kann eklig werden“, sagt Halim.

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