Eishockey: Der EHC-Blick geht nach vorne

DORTMUND Gerd Alda, 2. Vorsitzender des EHC Dortmund, ist nicht unbedingt als emotionaler Typ bekannt. Doch an diesem Oberliga-Aufstiegs-Abend herzte er einfach jeden, der ihm über den Weg lief. All der Druck und die gesamte Anspannung waren mit dem Finalsieg gegen Düsseldorf von ihm gefallen.

von Von Jan Büsse

, 30.03.2009, 18:19 Uhr / Lesedauer: 1 min
Eishockey: Der EHC-Blick geht nach vorne

Zigarren gehörten nach dem Finalsieg zur Standardausrüstung der EHC-Spieler. Ob die Playoff-Bärte von Daniel Zollo (re.) und Antti-Jussi Miettinen schon weichen mussten, ist noch nicht bekannt.

Daneben hat der EHC noch ein anderes Problem. Spieler wie Kapitän Christian Kohmann oder Verteidiger Mirko Reinke, die unbestritten Oberliga-Format haben, sind mittlerweile voll berufstätig – und die weiten Auswärtsfahrten in der Oberliga-Nordgruppe lassen sich kaum mit Vollzeitjobs vereinbaren. Einer der Gründe, warum Sikorski von „professionellen Strukturen“ in der Oberliga spricht. Ob und wie es mit Kohmann und Reinke weitergehen kann, ist indes noch völlig offen. Auch wenn Kohmann betont: „Ich würde gerne in Dortmund bleiben.“ Gespräche über seine Zukunft hat es bislang noch nicht gegeben. Überhaupt ist es keine einfache Situation für den Vorstand, denn auch der muss sich noch einige Zeit gedulden, bevor die endgültigen Durchführungsbestimmungen der Eishockeyspielbetriebsgemeinschaft (ESBG) ihm Planungssicherheit verschaffen. Vor Juni ist damit aber nicht zu rechnen.

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