Elbracht-Team bleibt nach Remis gegen Heven im Keller

ASC 09 Dortmund

Der ASC 09 Dortmund wartet weiter auf den ersten Sieg. Gegen den TuS Heven wäre er zwar möglich gewesen, nur fehlte eben ein Tick. Die von Trainer Mark Elbracht erwähnten Chancen, die sein Team einfach nutzen müsse, um sich zu belohnen, sahen die 400 Zuschauer aber erst in der Schlussphase. Es blieb am Ende beim 0:0.

DORTMUND

von Von Alexander Nähle

, 28.08.2011, 18:59 Uhr / Lesedauer: 2 min
Keine Szene mit Seltenheitswert: Aplerbecks Rafik Halim bleibt in der Hevener Defensive hängen.

Keine Szene mit Seltenheitswert: Aplerbecks Rafik Halim bleibt in der Hevener Defensive hängen.

Elbracht fand den Auftritt seines Teams gut: „Wir haben engagiert gespielt, hinten wenig zugelassen. Und vorne will die Kugel einfach nicht über die Linie.“ Den ersten Versuch hatte Tim Schwarz nach schöner Vorarbeit von Rafik Halim gestartet, Schwarz kam aber zu spät (16.). Ansonsten blieb die erste Hälfte ohne Höhepunkte. Klar, der ASC hatte die größeren Spielanteile und ließ nicht eine Gästechance zu. Der öffnende Pass, die überraschende Idee fehlten dem Spiel aber lange. Der Unterhaltungswert hielt sich in Grenzen. Dass der zuletzt gut aufgelegte Giovanni Schiattarella berufsbedingt passen musste, war schon zu spüren. Und so warteten die Zuschauer bis zur 67. Minute, ehe der ASC die Gäste-Abwehr so aushebelte, dass die erste Riesenmöglichkeit heraussprang. Rafik Halim setzte den Ball an den Pfosten (67.).

Und dann wäre das 1:0 endgültig fällig gewesen, aber Sebastian Geppert brachte den Ball nach einer scharfen Hereingabe von Tim Schwarz aus drei Metern nicht im Tor unter (70.). Und dann war da noch ein Freistoß von Oliver Adler, den Hevens Schlussmann Marvin Weusthoff entschärfte (86.). Es hatte nicht sollen sein. Der ASC hatte gerade in der Schlussphase zwar den Druck auf des Gegners Tor verschärft, letztendlich blieb unterm Strich ein 0:0, das den Aplerbeckern nicht weiterhilft. Ein Punkt aus drei Spielen sind für ein Team mit Aufstiegsambitionen zu wenig, aber bestimmt auch kein Anlass zur Unruhe, denn an glücklicheren Tagen gewinnen die Aplerbecker solch ein Spiel auch.    

 

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