Erste DM-Medaille für A-Junior David Valentin

Leichtathletik

Bei den deutschen Bahn-Meisterschaften über 10000 Meter in Celle konnte der A-Jugendliche David Valentin (LG Olympia) seine erste DM-Medaille bejubeln, und das war gleich die „Goldene“. Der 19jährige setzte sich nach 31:42,19 Minuten mit deutlichem Vorsprung gegen den Dorstener Julius Scherr durch.

DORTMUND

, 09.05.2016, 10:00 Uhr / Lesedauer: 1 min
Erste DM-Medaille für A-Junior David Valentin

David Valentin konnte Platz sieben über 5000 Meter erlaufen.

Zuvor mussten mehrere namhafte Konkurrenten, wie der deutsche Jugend-Vizemeister über 3000 Meter in der Halle, Marcus  Müller, bei den hochsommerlichen Temperaturen aufgeben. „Das war kein Wetter für Bestzeiten“, urteilte Trainer Pierre Ayadi.

Valentin läuft taktisch klug

Der „hitzefeste“ Valentin lief das Rennen klug zurückhaltend in gleichmäßigem Tempo und leistete in seiner Gruppe viel Führungsarbeit. Nach zwei Dritteln des Rennens löste er sich allmählich von Scherr und war schließlich ungefährdet.

Steven Orlowski, der nach seinem Knöchelbruch noch immer vorsichtig zu Werke gehen musste, bestritt das Rennen in Turnschuhen, begann vorsichtig und arbeitete sich nach sechs Kilometern allmählich nach vorne. Nach 33:36,00 Minuten belegte er Rang 4. Tom Jäger hatte vom Start an mit Seitenstichen zu kämpfen und deutete mit 34:02,31 Minuten seine großen Möglichkeiten nur an. „Ihm wäre in bester Verfassung heute eine 32er Zeit möglich gewesen.“, meinte Ayadi.

Bronze für Leif Gunkel

Leif Gunkel lief ein taktisch kluges Rennen und war einer der wenigen, die in die Nähe ihrer Bestzeit kamen. Er spulte in gleichmäßigem Tempo seine Runden herunter und nach 30:57,95 Minuten freute er sich über „Bronze“. Kidane Tewolde, der noch immer mit muskulären Problemen zu kämpfen hat, traute ein so hartes Rennen noch nicht zu und gab der 3 x 1000 der LGO den Vorzug.

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Patricia de Graat fühlte sich schon vor dem Rennen nicht wohl und stieg über 5000 Meter aus, um nichts zu riskieren. Auch Zoe Straub (alle LGO) musste wegen einer Infektion eine Woche pausieren, so dass ihre 19:42,05 Minuten (12.) nicht ihren Möglichkeiten entsprechen.

Stau verhindert Titel für Trümper

Stinksauer kam Karl-Walter Trümper (LC Rapid) zurück. Er stand bei der Anreise im Stau, kam zu spät an und konnte seine Stellplatzkarte nicht rechtzeitig abgeben. So durfte er nur außer Konkurrenz starten und ließ seinen Gegnern keinen Stich. So wurde sein Rennen nicht mit dem Meistertitel belohnt.

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