Eving lehrt Heven das Verlieren

TuS Eving-Lindenhorst

In der Nachspielzeit machte Evings Florian Gondrum den Sieg perfekt. Nach einem Steilpass wollte er Hevens Torwart Marvin Weusthoff tunneln, schoss ihm aber gegen die Innenseite seines Oberschenkels. Der Ball jedoch entwickelte einen derartigen Drall, dass Weusthoff ihn nicht mehr vor der Linie parieren konnte.

DORTMUND

von Von Enrico Niemeyer

, 23.10.2011, 18:35 Uhr / Lesedauer: 1 min

So scheiterte Sundi Gomes nach nur drei Minuten freistehend am Hevener Keeper. Kurz darauf vergab Dimitrios Kalpakidis per Freistoß eine weitere gute Möglichkeit (10.). Eving behielt in der ersten Halbzeit die Oberhand, wusste aber den entscheidenen Akzent nicht zu setzen. Erst, als alle schon auf die Uhr gen Pause schielten, kam die Erlösung. Nach einer Hereingabe stand Gomes sträflich frei, konnte den Ball mit der Brust abtropfen lassen und gekonnt am Torwart vorbei in die rechte untere Ecke einschieben. Eine Führung, die zur Pause aufgrund der guten Chancen mehr als gerecht war.

Das den Hevenern vorne nichts gelang, war zu großen Teilen auch TuS-Torwart Sascha Piontek geschuldet, der sich, eine kleine Unsicherheit ausgenommen, mit einigen Rettungsaktionen als Alternative für die Position des Liberos empfahl. Nach dem Seitenwechsel schaltete Eving einen Gang zurück, Heven gewann an Spielanteilen. Zwingende Chancen erspielten sich die Gäste jedoch keine, während der TuS vereinzelt Nadelstiche setzen konnte. So scheiterte zunächst erneut Gomes (56.) und später Bastian Erzen und Florian Gondrum (70.) am Gästetorwart.

Als Heven dann den letzten Versuch unternahm, nochmals gefährlich in den Evinger Strafraum zu kommen, leitete ein Ballverlust den entscheidenen Konter ein, den Gondrum schließlich verwertete. „Ich bin sehr zufrieden mit dem Spiel, am Ende haben wir doch verdient gewonnen“, sagt Rios. Eving klettert damit auf Rang fünf. 

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