Evinger Misere geht auch im Kreispokal weiter

Fußball

Mit 2:0 gewann der BV Brambauer am Mittwoch Abend das Finale des Kreispokals im Westfalenliga-internen Duell gegen kriselnde Evinger. Die Niederlage ist verdient, denn zwei folgenschwere Patzer leiteten die Niederlage des Schlusslichts der Westfalenliga ein.

DORTMUND

von Enrico Niemeyer

, 05.10.2011, 21:36 Uhr / Lesedauer: 1 min
Nach dem Schlusspfiff stemmten die Brambauer den Kreispokal in die Höhe.

Nach dem Schlusspfiff stemmten die Brambauer den Kreispokal in die Höhe.

Dann jedoch gab es einen Knick und einen folgenschweren Fehler in der TuS-Abwehr. Ein Pass von Kalpakidis landete beim heranstürmenden Philipp Hanke, der daraufhin völlig unbedrängt die Führung für die Gäste erzielen konnte (34.). Als sich alle bereits in der Pause wähnten, gab es den nächsten Rückschlag. Ringel trat nach einem Rückpass über den Ball, Anil Konya musste zunächst in höchster Not zur Ecke klären. Diese wiederum landete bei Brambauers Selim Türksoy, der ihn mit einem Schuss von der Strafraumkante unter die Latte knallte. „Das war ein ganz klares Handspiel bei der Ballannahme“, monierte TuS-Trainer Daniel Rios.

Nach der Pause beschränkten sich die Gäste dann auf die Führungsverwaltung. Eving kam besser ins Spiel und hatte durch Gondrum (46.), Bastian Erzen (55.) und Kalpakidis (66.) beste Chancen zum Anschluss, die jedoch nicht genutzt werden konnten. Am Ende jubelten die Gäste – Eving bleibt als Finalist immerhin die Teilnahme am Westfalenpokal.

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