Familienduelle in Lünen - Personalnot bei drei Klubs

Fußball: Landesliga 3

Vier Landesligisten, vier Auswärtsfahrten. Die Dortmunder Klubs müssen in der Ferne ’ran. Während der SV Brackel, der Kirchhörder SC und Arminia Marten Ausfälle zu kompensieren haben, hat der TuS Eving-Lindenhorst ein ganz besonderes Spiel vor der Brust.

DORTMUND

von Von Andreas Schwengel

, 18.10.2013, 18:04 Uhr / Lesedauer: 2 min
Marvin Heinrich und Marcel Greig (v.l.) vom SV Brackel wollen sich trotz der Personalnot vor dem Gastspiel beim SC Hennen keineswegs ergeben. Gegen den Tabellennachbarn soll Zählbares her.

Marvin Heinrich und Marcel Greig (v.l.) vom SV Brackel wollen sich trotz der Personalnot vor dem Gastspiel beim SC Hennen keineswegs ergeben. Gegen den Tabellennachbarn soll Zählbares her.

Auch der Kirchhörder SC hat mit argen Personalproblemen zu kämpfen. „Ich weiß noch nicht, wer am Sonntag spielen kann“, hat KSC-Coach Adrian Alipour ein großes Fragezeichen zu bewältigen. Mit Wanne 11 bekommen es seine Mannen mit einer „bärenstarken Offensivmannschaft“ zu tun, dem ist er sich bewusst. „Wir wissen, was kommt. Aber wir schauen nur auf uns und wollen unsere ernüchternde Torausbeute in Wanne etwas aufbessern.“ Lediglich 13 Treffer stehen derzeit zu Buche.

„Wir wollen versuchen nicht zu verlieren“, so die Zielvorgabe von Martens Trainer Jörg Heitmann vor dem Gastspiel beim TuS Stockum. Mit dieser Aussage lehnt sich der Chefcoach keineswegs aus dem Fenster, denn die Not könnte am Wischlinger Weg kaum größer sein. Neun Feldspieler stehen Heitmann derzeit zur Verfügung. Marco Paultyn, seines Zeichens Sportlicher Leiter, komplettiert wohl die Startelf, wenn Peter Brdonkalla nicht rechtzeitig fit wird.

 Besondere Brisanz birgt das Kellerduell zwischen Schlusslicht Eving und dem Drittletzten Lüner SV. Die TuS-Akteure Tuna Kayabasi und Semih Akgül bekommen es mit ihren Brüdern zu tun. Während Hasan Kayabasi Technischer Leiter beim LSV ist, läuft Burhan Akgül im Sturm der Plechaty-Elf auf. „Lünen hat so weit unten in der Tabelle nichts zu suchen. Wir bekommen es mit einer richtig großen Hausnummer zu tun“, hat Evings Trainer Ingo Kuhl Respekt.

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