FC Roj verpflichtet einen neuen Trainer und will Klopp-Fußball spielen

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Der FC Roj hat eine der wichtigsten Personalien für die kommende Spielzeit geklärt. Der ambitionierte Fußball-Bezirksligist hat einen neuen Trainer verpflichtet, der sich mit Aufstiegen auskennt.

Dortmund

, 19.06.2020, 12:00 Uhr / Lesedauer: 2 min

Mit ambitionierten Zielen und großen Schritten schreitet der FC Roj voran. Der Fußball-Bezirksligist, der in der kürzlich abgebrochenen Spielzeit am Ende Platz 13 belegt hat, möchte in der kommenden Saison weiter oben angreifen - deutlich weiter oben. „Wir haben jetzt einiges vor mit der Mannschaft“, verriet Nagdet Magid, neuer Sportlicher Leiter des Vereins, kürzlich im Gespräch mit dieser Redaktion. Sogar der Aufstieg in die Landesliga sei kurzfristig ein Thema beim FC, der keine Lust mehr auf Bezirksliga-Mittelmaß hat.

Die ersten Weichen hat der Verein dafür bereits gestellt und in Jwaw Mohammad einen treffsicheren Stürmer verpflichtet. Zudem bleibt der Kader der vergangenen Spielzeit Stand jetzt beisammen. Nun verkündet der FCR die nächste wichtige Personalie: Der neue Trainer steht fest.

Jan Ramadan heißt der neue starke Mann an der Seitenlinie des FC Roj. Der 41-jährige Trainer stammt aus Syrien, wohnt aber schon seit über 20 Jahren in Deutschland. Ramadan ist Inhaber der B-Lizenz und hat zuletzt den Bezirksligisten CF Kurdistan trainiert, mit dem er im vergangenen Jahr aus der Kreisliga A aufgestiegen ist.

Kontakt über Neuzugang geknüpft

Nach dem erfolgreichen Aufstieg verließ Ramadan die Bochumer wieder, nutzte seine freie Zeit zuletzt, um sich intensiv weiterzubilden. Für die kommende Spielzeit schließt er sich nun dem Bezirksligisten FC Roj an.

Nagdet Magid, kurz „Nagi“, freut sich auf den neuen Teamchef. Den Kontakt zu Ramadan hat „Nagi“ über den neuen Roj-Stürmer Jwaw Mohammed, der ebenfalls von CF Kurdistan kommt, geknüpft.

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Von Ramadan verspricht sich der FC Roj vor allem eines: erfrischenden Offensivfußball. „Jan hat viele Kontakte und spielt gerne modernen Fußball, richtigen Klopp-Fußball“, sagt Magid und ergänzt: „So einen brauchen wir in der Mannschaft. Wir peilen ja den Aufstieg an. Er ist eine Respektperson, die wir auch für die jungen Spieler brauchen“, so Magid weiter.

Stationen in Ostwestfalen

Hinter Ramadan liegen schon einige Stationen - vor allem im Raum Ostwestfalen - unter anderem bei RW Mastholte und beim SV Geseke. Der 41-Jährige arbeitete aber auch schon höherklassig. Beim Regionalligisten Wattenscheid 09 war Ramadan vom 1. Juni 2018 bis zum 1. Januar 2019 als Scout-Trainer aktiv, kümmerte sich dabei vornehmlich um Spielanalysen. „In der Analyse ist er auch ganz stark“, lobt der Sportliche Leiter.

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„Wir denken auf jeden Fall langfristig mit ihm. In den letzten Jahren hatte Roj zehn bis zwölf Trainer. Jetzt haben wir einen Schlussstrich gezogen. Es musste etwas getan werden“, sagt Nagi abschließend.

Den großen Worten hat der FC Roj nun also erste Taten folgen lassen. Schon bald sollen weitere Neuzugänge folgen, mit denen der Bezirksligist in Verhandlungen steht.

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