FCB und ASC im Derby der Talente

Fußball: Westfalenliga

Dortmunder Derbys in der Westfalenliga sind mittlerweile keine Raritäten mehr. Für die zahlreichen Talente des Tabellenvierten ASC 09 Dortmund und des Spitzenreiters FC Brünninghausen aber sind solche Duelle immer noch etwas Besonderes.

DORTMUND

von Von Alexander Nähle

, 14.11.2012, 21:20 Uhr / Lesedauer: 2 min
Fussball / ASC Dortmund Aplerbeck  – SC Roland
[Foto: Dieter Menne
Datum: 16.11.2014]

Fussball / ASC Dortmund Aplerbeck – SC Roland [Foto: Dieter Menne Datum: 16.11.2014]

„Natürlich kann ich mich an die coole BVB-Zeit erinnern“, sagt Schweers. „Raimund war damals fußballerisch schon gut und auch als Typ völlig okay.“ Büth gibt die Blumen zurück: „Wir schätzen uns seit dieser Zeit.“ Jetzt sind sie erwachsen und freuen sich beinahe wie die Jungs von damals auf das Derby, das zugleich Spitzenspiel ist. „Wer davor nicht angespannt ist, kann eigentlich mit dem Fußball aufhören“, sagt Schweers. Trotz der großen Konkurrenz in Aplerbeck hatte sich Schweers immer wieder in der Innenverteidigung Spielanteile erarbeitet. Heute ist der robuste Abwehrspieler fester Bestandteil der ersten Elf. „Ich bin ein Teamspieler und nehme gerne Ratschläge von Erfahrenen an, selbst wenn ich hier fast schon zum alten Eisen gehöre.“ Seine Aplerbecker hält er für ein starkes Team. „In meinen drei Jahren beim ASC ist das charakterlich mit die stärkste Mannschaft. Dazu kommt ein Trainer, der uns junge Leute unterstützt.“

Jörg Silberbach setzt auf Schweers, wie auch Frank Eigenwillig auf Typen wie Raimund Büth in Brünninhghausen. „Ich bin eigentlich ein Sechser. Da aber haben wir viele gute Leute. Wenn der Trainer mich auf die Zehn stellt, gefällt mir das auch. Wichtig ist, dass Frank mir und den anderen Jungen vertraut“, kommentiert Büth. Er ist im mit Routiniers wie Bastian Pinske, Andreas Kluy und Sven Barton besetzten Team enorm präsent. „An Raimund lässt sich unser Aufschwung ein großes Stück weit festmachen“, sagt Trainer Eigenwillig sogar. Büth dankt es ihm und den Mitspielern: „Ich profitiere sehr von ihrer Unterstützung.“ Jetzt also das Derby: „Das dürfte offensiv werden, da ich den ASC für sehr stark halte“, sagt Büth. „Mir reicht aber ein dreckiges 1:0.“ Schweers sieht das Duell als richtungsweisend: „Der FCB ist wie wir ausgeglichen besetzt. Wenn wir gewinnen, machen wir es vorne wieder spannend.“ Büth entgegnet: „Wer einmal oben steht, möchte da auch bleiben.“

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