Fußballkreis Dortmund sucht Schiedsrichter-Chef

Fußball

Der Fußballkreis Dortmund sucht einen neuen Schiedsrichterchef. Am 27. April können die Vereine beim Kreistag abstimmen. Zur Wahl stellen sich Jürgen Oelker (VfL Schwerte) und Markus Schanz (SF Sölderholz). Der aktuelle Vorsitzende des Kreisschiedsrichterausschusses, Uwe Szesny, stellt sich nach drei Jahren nicht mehr zur Verfügung.

DORTMUND

, 12.04.2016, 17:00 Uhr / Lesedauer: 1 min
2013 wurde Uwe Szesny (2.v.l.) Vorsitzender des Kreisschiedsrichterausschusses. Am 27. April stellt er sich nicht mehr zur Wahl.

2013 wurde Uwe Szesny (2.v.l.) Vorsitzender des Kreisschiedsrichterausschusses. Am 27. April stellt er sich nicht mehr zur Wahl.

Der Kreisvorsitzende Jürgen Grondziewski will heute noch keine Empfehlung für einen der Kandidaten aussprechen. Am Kreistag wird er es aber tun. „Das machen wir immer so“, sagt Grondziewski. Einen Tag vor der Wahl stellen die beiden Kandidaten dem Kreisvorstand ihre Konzepte vor. Sie haben dafür 60 Minuten Zeit. „Wenn die Anwärter möchten, können sie sich am Kreistag auch kurz den Vereinen vorstellen“, sagt Grondziewski.

Seit 25 Jahren Referee

Jürgen Oelker ist seit fast 25 Jahren Schiedsrichter und aktuell stellvertretender Vorsitzender des Kreisschiedsrichterausschusses. Sein Mitbewerber Markus Schanz pfeift seit 2004 für den Kreis Dortmund. Schanz schreibt in einer Mail, dass der Ursprung seiner Kandidatur die Unzufriedenheit einer Gruppe von überwiegend in den Verbandsspielklassen leitenden Schiedsrichter sei, die sich seit geraumer Zeit durch den amtierenden Kreisschiedsrichterausschuss unzureichend betreut und vertreten fühle.

Er plane deshalb, den Kreisschiedsrichterausschuss neu aufzustellen und die Situation des Schiedsrichterwesens in Dortmund dauerhaft zu verbessern. Er habe auch schon ein mögliches Team beisammen. Grondziewski stellt aber klar, dass der neue Vorsitzende sein Wunschteam nennen dürfe, aber letztlich der Kreisvorstand bestimmt, wer in den Kreisschiedsrichterausschuss berufen wird.

Oelker sieht Verbesserungsbedarf

Auch Oelker sieht Verbesserungsbedarf. Er will das Patensystem weiter intensivieren, plant, dass die jungen Schiedsrichter noch besser und noch früher gefördert werden. Er hat auch schon sein Wunschteam im Kopf und betont, dass es keine Überschneidungen einzelner Personen gebe, die in beiden Teams mitarbeiten würden.

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Der scheidende Vorsitzende Uwe Szesny hatte einfach keine Lust mehr auf den Job. Grondziewski hofft, dass er Szesny in einer anderen Form mit in den Kreisvorstand einbauen kann. „Ich arbeite gerne mit Uwe. Es wäre schade, wenn er nicht mehr dabei wäre“, sagt Grondziewski.

 

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