Gary Johnson wird zum Matchwinner

DORTMUND Der SVD 49 Dortmund hat das Aus im WBV-Pokal gut verdaut und hält sich im Titelrennen der Regionalliga durch einen 92:82 (24:5, 23:21, 16:15, 29:41)-Heimsieg gegen den Tabellenfünften BBV Hagen schadlos.

von Von Volker Ohm

, 20.01.2008, 16:22 Uhr / Lesedauer: 1 min
Frank Benson steuerte 27 Punkte zum Derner Sieg bei.

Frank Benson steuerte 27 Punkte zum Derner Sieg bei.

Die 49ers starteten ohne Kapitän Kai Friedrich, dessen anhaltende Knieprobleme nun als Riss des hinteren Kreuzbandes diagnostiziert wurden, aber dafür mit aufmerksamer Verteidigung und flottem Fast Break-Spiel.

Obwohl Topscorer Frank Benson zunächst Ladehemmungen offenbarte, führte der SVD nach vier Minuten bereits mit 11:3. Da Bensons Landsmann Gary Johnson (75 Prozent Wurfquote) – wie im Hinspiel – den ehemaligen Derner Publikumsliebling Jason Price kontrollierte, zudem auch im Angriff punktete, lagen die 49ers nach dem Eröffnungsviertel schon mit 24:5 vorne. Doch auch im Hinspiel glückte dem SVD ein guter Start, der damals zu Nachlässigkeiten führte und fast den Sieg gekostet hätte. Diesmal lief die Partie anders. Benson (zehn Rebounds) fand seinen Rhythmus, die Mannschaft ließ die Zügel zunächst nicht schleifen. Lediglich die Probleme beim defensiven Rebound, die schon das Pokal-Aus mit verursacht hatten, blieben.

Im dritten Durchgang zeigten die 49ers erste Kabinettstückchen, ansonsten bot sich das gleiche Bild wie in der ersten Hälfte gegen allerdings auch erschreckend schwache Hagener, die auf Chris Harris und Fabian Gentgen und damit auf zwei Starter verzichten mussten.

Nachlässigkeiten

Fast schon erwartungsgemäß schlich sich dann im vierten Viertel der Schlendrian in die Derner Reihen. Durch die beiden einzigen Dreier von Price (28 Prozent Wurfquote) verkürzten die Gäste fünf Minuten vor dem Ende auf 62:72. Dreier und Dunking von Benson sowie ein weiterer Dreier von Johnson zeigten, dass sich die 49ers den Sieg nicht nehmen lassen wollten. „41 Gegenpunkte im Schlussdurchgang dürfen nicht passieren“, meinte SVD-Trainer Peter Radegast.

SVD: Johnson (32/6/2:2), Bohnenkamp (10/1/2:1), Korbi (5/1), Krüger (5/6:3), Keller (3/2:1), Breuker (6/5:4), Severing (4), Benson (27/1/6:4)

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