Gondrum trifft viermal für den FC Brünninghausen

Fußball: Kronen-Hellweg-Cup

Nach den zwei letzten Viertelfinals lässt sich eines schon jetzt klar feststellen: Der Sieger des 5. Kronen-Hellweg-Cups wird ein Westfalenligist sein. Denn nach Mengede 08/20 und Gastgeber SV Brackel 06 zogen am Mittwochabend auch Westfalia Wickede und der FC Brünninghausen in die Runde der letzten Vier ein.

DORTMUND

, 17.07.2015, 08:09 Uhr / Lesedauer: 1 min
Die personifizierte Torgefahr des FC Brünninghausen: Goalgetter Florian Gondrum (r.).

Die personifizierte Torgefahr des FC Brünninghausen: Goalgetter Florian Gondrum (r.).

FC Brünninghausen – SC Husen-Kurl 8:0 (6:0) – Wie schon beim 10:0 über den VfL Schwerte geizte der FC Brünninghausen auch gegen den SC nicht mit Toren. „Wir waren Husen in allen Belangen überlegen und waren vor dem Tor entsprechend konsequent“, erklärte FCB-Coach Alex Gocke. Schon zur Pause hatte seine Elf das halbe Dutzend voll, nach der Pause verschleppte sich die Partie dann. „Das war aber auch eine nachvollziehbare Reaktion nach der hohen Führung“, so Gocke. Florian Gondrum (4 Treffer), Kresimir Kegalj (2), Kevin Kinach und Mehmet Ayaz waren erfolgreich.

Für die Husener hielt sich der sportliche Wert indes in Grenzen. „In der Partie kam der Unterschied von zwei Spielklassen klar zum Tragen“, sagte Co-Trainer Christoph Stute. „Wir haben gegen solche Teams recht wenig zu bestellen.“ Hinzu kam, dass sich beim Bezirksligisten zunehmend die trainingsmüden Beine bemerkbar machten. „Dennoch hätte das ein oder andere Gegentor natürlich verhindert werden können“, so Stute.

Arminia Marten – Westfalia Wickede 0:2 (0:1) – Auch die Westfalia setzte sich als Favorit gegenüber dem Landesligisten aus Marten durch und trifft im Halbfinale auf den FCB. Sebastian Didion erzielte das frühe 1:0 für die Schwarzweißen (16.). Im Anschluss blieb die Führung des Teams von Marko Schott lange knapp, erst kurz vor Schluss fiel mit dem 2:0 die Vorentscheidung. Und wie schon in der Gruppenphase gegen den BSV Schüren (2:0) war es der Coach selbst, der den Halbfinaleinzug mit seinem Tor perfekt machte (82.).

Für Werner Kötter, Trainer der unterlegenen Arminia, war das Ausscheiden nicht tragisch: „Die Tore basierten auf individuellen Fehlern, aber gegen einen so hochklassigen Gegner war ein Weiterkommen ohnehin schwer.“  Enne

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