Griehsbach-Team unterliegt cleveren Hevenern mit 0:4

Arminia Marten

Arminia Marten musste gegen den Aufstiegsaspiranten TuS Heven eine herbe 0:4-Schlappe hinnehmen. Mehr als eine Halbzeit hielt die Arminia dem Druck der spielstarken Gäste stand – dann spielten die Hevener ihre Klasse aus.

DORTMUND

von Von Florian Zintl

, 03.04.2011, 19:27 Uhr / Lesedauer: 2 min
Tim Wesolek (r.) kassierte mit Arminia Marten eine deutliche 0:4-Schlappe gegen den TuS Heven.

Tim Wesolek (r.) kassierte mit Arminia Marten eine deutliche 0:4-Schlappe gegen den TuS Heven.

In den ersten 45 Minuten hielt die Arminia unerwartet gut mit, stand hinten sicher und ließ dadurch wenig zu. Die Hevener, die in ihrer ersten Landesliga-Saison eine gewichtige Rolle im Aufstiegskampf spielen, fanden keine Mittel, um die kompakte Arminia-Abwehr zu überwinden. Lediglich Standardsituationen brachten teilweise Gefahr für das Tor von David Grochla. Die letzten zehn Minuten entschädigten – zumindest aus Martener Sicht – für das bis dato höhepunktarme Spiel. Nach einer Doppelchance erzielte die Arminia das vermeintliche Führungstor, das zurecht wegen Abseits keine Anerkennung fand (45.). Wäre die Arminia, wie schon in der Vorwoche beim starken Auftritt in Wattenscheid, nicht so verschwenderisch mit ihren Chancen umgegangen, hätten sie durchaus etwas Zählbares mitnehmen können. Aber so kam es eben nicht.

Stattdessen zeigten die Hevener in Hälfte zwei, warum sie aktuell den dritten Tabellenplatz belegen: schwungvoll, aggressiv und vor allem spielerisch sehenswert kombinierte der TuS sich in der 56. Minute durch die unorganisierte und überforderte Dortmunder Abwehr, die den Führungstreffer durch einen Weitschuss von Hevens Lorenzen nicht verhindern konnte. Nur neun Minuten später, nach einer Ecke für Marten, konterten die Hevener mustergültig über den starken Maik Knapp, dessen Hereingabe von links Nyenhuis ebenso mustergültig verwertete (64.). Trotz des Rückstands gab Marten sich nicht geschlagen – im Gegenteil. Das Griehsbach-Team erarbeitete sich weiterhin Chancen, aber das große Manko des fehlenden Torjägers machte sich wiederholt deutlich bemerkbar.

Der eingewechselte Mudric krönte die engagierte Leistung der Gäste durch einen Doppelpack (79., 90.) und erstickte somit jegliche Resthoffnung auf einen Punktgewinn. Griehsbach: „In der zweiten Halbzeit war das zu wenig. Uns fehlt einfach der typische Torjäger. Das muss sich spätestens zur neuen Saison ändern.“

 

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