Grobe Unsportlichkeit: Dortmunder Fußballtrainer soll lange gesperrt werden

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Auf eine längere Pause muss sich ein Dortmunder Fußballtrainer einstellen. Wegen einer groben Unsportlichkeit ist er vom Kreissportgericht länger gesperrt worden. Doch der Trainer wehrt sich.

Dortmund

, 12.11.2020, 11:00 Uhr / Lesedauer: 1 min

Wegen einer groben Unsportlichkeit ist ein Dortmunder Fußballtrainer längerfristig gesperrt worden. Er und sein Verein wollen das Urteil aber nicht akzeptieren. Doch was ist genau passiert?

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Das ist passiert: Ein C-Junioren-Trainer der Dortmunder Löwen/Brackel 61 ist vom Kreissportgericht zu einer Geldstrafe in Höhe von 150 Euro verurteilt worden. Zudem werde der Trainer laut mit einem Verbot der Ausübung einer Funktion im DFB, in den Regional- und Landesverbänden sowie im Verein auf Zeit, für den Zeitraum vom 3. Oktober 2020 bis zum 20. April 2021 belegt. Als Grund nennt das Kreissportgericht eine grobe Unsportlichkeit des Trainers im Spiel gegen den SV Brackel 06 II gegenüber dem Schiedsrichter.

Das sagt Rudolf Zorn, Vorsitzender des Kreisjugendsportgerichts: „Das Verfahren ist noch nicht abgeschlossen. Brackel 61 hat gegen das Urteil Berufung eingelegt. Sobald wir die Begründung haben, warum der Verein Einspruch einlegt, werden wir erklären, warum wir wie geurteilt haben“, sagt Rudolf Zorn. Danach gehe der Fall weiter zum Bezirksjugendsportgericht 5.

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Das sagt Ulrich Hegeler, Geschäftsführer der Dortmunder Löwen/Brackel 61: „Unser C-Jugendtrainer hat nach eingehender juristischer Beratung gegen das Urteil der Spruchkammer Berufung eingelegt“, sagt Hegeler. Da es sich dabei um einen privatrechtlichen Vorgang handele, könne Hegeler keine genauere Stellungnahme vornehmen.

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Er ergänzt aber: „Die Dortmunder Löwen wertschätzen die Arbeit der Schiedsrichter sowie aller ehrenamtlich tätigen Menschen. Dies gilt selbstredend auch für die Trainer der Dortmunder Löwen, welche gerade in der Jugend für uns wichtige Werte wie Respekt und Fairness vermitteln. Dies schließt unseren C-Jugendtrainer ein, den wir jederzeit als fairen Sportsmann kennengelernt haben. Der Verein hofft, dass im Berufungsverfahren der Sacherverhalt umfänglich aufgeklärt wird“, so Hegeler.

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