Halbzeitbilanz: Wickede und Brünninghausen

Fußball: Westfalenliga 2

Westfalia Wickede kann auf ein starkes Halbjahr zurückblicken. Die Mannschaft von Marko Schott steht derzeit auf Rang zwei in der Westfalenliga. Auch Alexander Gocke, Trainer des FC Brünninghausen, ist zufrieden mit der Leistung seiner Mannschaft, die mit sieben Punkten Abstand auf Rang fünf der Tabelle liegt.

DORTMUND

, 10.12.2014, 15:12 Uhr / Lesedauer: 2 min
Westfalia Wickede spielte eine starke erste Hälfte und steht auf Platz zwei in der Westfalenliga.

Westfalia Wickede spielte eine starke erste Hälfte und steht auf Platz zwei in der Westfalenliga.

Dass die Wickeder in einer enormen Entwicklung sind, deutete sich bereits in der Rückserie der vergangenen Saison an. "Jetzt machen wir einen weiteren Schritt." Wenn Schott über seine Mannschaft spricht, lässt er keinen Spieler außen vor. Fakt ist: Die Alteingesessenen machen ihre Sache gut – und die in den vergangenen Monaten dazu gekommenen Leute verstärkten den Kader. Dabei gab es die eine oder andere Überraschung: Andreas Lüder beispielsweise kam aus der zweiten Mannschaft und hat sich einen Stammplatz erobert. Der junge Sebastian Schröder fehlte in keinem Spiel – es sind nur zwei Beispiele die zeigen, dass im Wickeder Umfeld Leistungsträger reifen.

Die Westfalia ist auf dem Platz, aber auch außerhalb, sehr gut aufgestellt. Andreas Bath als Sportlichen Leiter zu holen war vor einem Jahr ein kluger Schachzug. Bath verfügt über sehr gute Kontakte und lotste schon manchen Leistungsträger nach Wickede. Durch Markus Scherff, der im vergangenen Winter kam, verbesserte sich die Spielkultur weiter. Das Team präsentiert sich als Einheit, das Umfeld ist stabil – viel in Wickede ist oberligatauglich. Die Westfalia muss nur, wie von Schott erwähnt, so weitermachen. Dann bleibt sie bis zum Schluss oben dran.  

Der FC Brünninghausen ließ zwar jetzt in zwei Derbys (Niederlage gegen Wickede, Remis gegen Kirchhörde) Punkte liegen, was laut Trainer Alexander Gocke auch die Bilanz trübt. Insgesamt blickt der Coach aber auf "eine bislang gute Saison" zurück.

"Da ist oben längst noch nicht alles gelaufen", sagt Gocke. Sieben Punkte trennen den Fünften von der Spitze. Sollten die Brünninghauser ähnlich gut in die Rückserie starten wie in die Hinrunde, wären sie auch wieder mitten im Geschäft. Es darf dann vielleicht das eine oder andere Remis weniger sein. Sieben Unentschieden hat der FCB (28 Punkte, 30:16 Tore) auf dem Konto. Nur zwei Niederlagen bilden aber zusammen mit Wanne-Eickel den Spitzenwert. "Unser Problem war, dass wir in mehreren Spielen nicht 90 Minuten unser Potenzial abgerufen haben. Insgesamt aber hat mir gefallen, dass wir unsere Ordnung zumeist gehalten haben", kommentiert Gocke.

Wichtig sei dabei gewesen, dass er als neuer Trainer und auch die spielenden Zugänge vom Verein sehr gut aufgenommen worden seien. Auf der anderen Seite schlugen die Neuen auch gut ein. "Auf unseren Geschäftsführer Klaus-Dieter Friers ist dabei Verlass. Er hat eine hervorragende Menschenkenntnis." Ob er davon in der Winterpause profitiert, lässt Gocke offen. Die vergangenen Wochen haben gezeigt, dass "wir einen weiteren Leader gut gebrauchen können." Dies könnte eine externe Lösung sein. "Es darf aber gerne auch jemand aus dem aktuellen Kader vorangehen."

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