Halle Nord: Drei Gruppen und kein Favorit – kühler Kopf in heißer Gruppe gefragt

mlzHallenfußball-Stadtmeisterschaft

Bei der Hallenfußball-Stadtmeisterschaft in der Halle Nord strotzt B-Ligist Phönix Eving vor Selbstvertrauen – ein klarer Favorit aber fehlt.

Dortmund

, 03.01.2020, 11:00 Uhr / Lesedauer: 2 min

Im Norden sind zumindest auf dem Papier die drei Gruppen ausgeglichen besetzt. Einen jeweiligen Top-Favoriten auszumachen, fällt schwer. Die Fans dürfen sich auf spannende Spiele freuen. B-Ligist Phönix Eving will in der Gruppe 1 dem A-Ligisten SG Gahmen und dem Bezirksligisten VfL Kemminghausen ein Bein stellen.

Anzeige


„Gahmen ist stärker als der VfL, wir sind durchaus in der Lage, Kemminghausen zu schlagen“, strotzt Tuna Kayabasi, der Sportliche Leiter von Phönix Eving vor Selbstbewusstsein. „Wir wollen den zweiten Tag erreichen, in Christian Hoffmann und Zakarea Taerch haben wir zwei neue Akteure im Kader“, ergänzt Kayabasi.

Gahmen-Trainer Bülent Kara spricht von machbarer Gruppe in der Halle Nord

Auch SG Gahmens Trainer Bülent Kara spricht von einer machbaren Gruppe. „Wir haben eine technisch gute Truppe und verspüren keinen Druck.“ In Ahmet Cosgun (zuletzt BSV Schüren) hat Gahmen einen Hallenspezialisten als Neuling verpflichtet. „Wir sehen uns als leichter Favorit und wollen uns für den zweiten Tag qualifizieren“, lautet die Marschroute von Kemminghausens Trainer Jonas Keimer.

Kirchhörder SC in der Halle Nord gegen RW Germania und Eving Selimiye Sport gefragt

Landesligist Kirchhörder SC trifft in der Gruppe 2 auf den Bezirksligisten RW Germania und den A-Ligisten Eving Selimiye Spor. „Wir erwarten den nächsten Schritt von den Jungs. Nach dem holprigen Auftakt beim 2:2 gegen den KF Sharri wollen wir uns steigern und in die Endrunde einziehen“, sagt Kirchhördes- Co-Trainer Karim Bouasker.

Urlauber Leon Franke und Marcel Stiepermann fehlen im Kader des KSC. „Kirchhörde ist mein Favorit, Eving Selimiye ist die große Unbekannte. Unser Ziel ist mindestens Platz zwei in der Gruppe“, hofft RW Germanias Trainer Dennis Rensmann auf ein Weiterkommen.

Jetzt lesen

Der Bezirksligist absolvierte zur Vorbereitung ein gemeinsames Hallentraining mit RW Barop und dem FC Brünninghausen. „Wir müssen mehr Laufarbeit als in der Vorrunde leisten, sonst wird es schwer für uns“, fordert Gürey Bingöl, Trainer von Eving Selimiye Spor. Er vertraut auf die Treffsicherheit von Anil Can Mert, der gegen den VFB Lünen 08 einen Dreierpack schnürte.

Hallenfußball-Stadtmeisterschaft: K.F. Sharri trifft auf TuS Hannibal und den SV Brackel in der Halle Nord

Bleibt noch die Gruppe 3: „Die ist die stärkste im Norden. Der K.F. Sharri verfügt über eine technisch versierte Truppe, der TuS Hannibal hat sich in den vergangenen Jahren als starkes Hallenteam herausgestellt“, mahnt SV Brackels Trainer Giovanni Schiattarella. „Das Weiterkommen ist alles andere als eine Pflichtaufgabe, wir müssen kühlen Kopf bewahren“, fordert er.

Tus Hannibal vielleicht mit Nuezugängen bei der Hallenfußball-Stadtmeisterschaft

Auch Hannibals Trainer Hamsa Berro sieht keinen Favoriten in der Gruppe 3: „Wir wollen den zweiten Tag erreichen, dafür ist auch ein wenig Glück nötig.“ Eventuell stoßen noch ein oder zwei Neuzugänge zum Kader des TuS Hannibal. „Gegen höherklassige Mannschaften spielen wir besser als gegen unterklassige Teams. Wir müssen die Ordnung halten und diszipliniert agieren wie beim 2:2 gegen den Kirchhörder SC“, versprüht auch K.F. Sharris Trainer Ferhat Degirmenci Zuversicht.

Jetzt lesen

Lesen Sie jetzt