Handball: HC Süd wird Zweiter beim Hecker-Cup

DORTMUND Die SG Schalksmühle-Halver hat am Sonntag die 18. Auflage des traditionsreichen Hecker-Cups in der Halle Renninghausen gewonnen. Die Sauerländer setzten sich im Finale gegen den HC Dortmund Süd deutlich mit 16:8 durch.

von Von Christian Gerards

, 06.07.2008, 19:25 Uhr / Lesedauer: 1 min
Auch HC Süds Karsten Paukstadt (M.)  will dabei sein.

Auch HC Süds Karsten Paukstadt (M.) will dabei sein.

Der erfolgreiche Titelverteidiger aus Schalksmühle blieb im gesamten Turnierverlauf ohne Punktverlust und sicherte sich damit zum zweiten Mal den Titel. Eine Siegprämie in Höhe von 750 Euro nahm die Mannschaft mit auf die Heimreise. Mit dem ASC 09 Dortmund konnte 2005 bisher zum letzten Mal eine Dortmunder Mannschaft den Hecker-Cup gewinnen.

Für die Südlichen bedeutete der Einzug ins Finale eine deutliche Steigerung gegenüber dem Vorjahr, als die Mannschaft des Trainer-Duos Michael Wolf und Christian Kunert sang- und klanglos ohne Punktgewinn entzaubert wurden.

Substanzverlust zu groß

Das Spiel um Platz 3 gewann in einem spannenden Aufeinandertreffen der OSC Dortmund gegen Westfalia Hombruch knapp mit 11:10. Zur Hälfte der Spielzeit lagen die Hörder bereits mit fünf Toren Vorsprung in Front, aber mit einem tollen Lauf konnte Westfalia bis zur 16. Minute den Ausgleich herstellen (8:8). Das Spiel wog anschließend hin und her – mit dem glücklicheren Ende für den OSC, der nur aufgrund des besseren Torverhältnisses im Vergleich zu Borussia Höchsten den zweiten Platz in der Gruppe D sichern konnte.

„Ich bin rundum zufrieden. Mit diesem Ergebnis hatte ich vorher nicht gerechnet“, sagte Christian Kunert sichtlich zufrieden. Seine Mannschaft hatte bisher noch nicht mit dem Ball, sondern nur intensiv Ausdauer trainiert. Der Substanzverlust war dann auch im Finale deutlich sichtbar. Der HC wurde nach einer kurzzeitigen 2:0-Führung buchstäblich vom Titelverteidiger überrollt.

"Nicht unverdient"

OSC-Trainer Thomas Thurau zeigte sich ebenfalls zufrieden mit dem Abschneiden seiner Mannschaft: „Wir hatten im Spiel um Platz 3 einen kleinen Bruch, haben aber gute Moral bewiesen und das Spiel aufgrund des besseren Torwarts gewonnen.“ Seine Mannschaft verbesserte sich im Vergleich zum Vorjahr um einen Platz.

Westfalias Coach Kai Ruben sah das trotz des knappen Spielausgangs ähnlich: „Der OSC hat nicht unverdient gewonnen, wir sind aber sehr zufrieden mit unserem Abschneiden.“ 

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