Perfekt: Hannes Wolf ist wieder Profi-Trainer - und hat zwei echte Highlights vor sich

Dortmunder Trainer

Hannes Wolf hat einen neuen Verein gefunden. Ein halbes Jahr nach seinem Aus beim Zweitligisten Hamburger SV unterschrieb der Dortmunder in Belgien - und hat zwei echte Highlights vor sich.

Dortmund

19.11.2019, 14:40 Uhr / Lesedauer: 1 min
Perfekt: Hannes Wolf ist wieder Profi-Trainer - und hat zwei echte Highlights vor sich

Hannes Wolf in neuer Arbeitskleidung. © KRC Genk

Hannes Wolf nieuwe trainer KRC Genk - mit dieser Nachricht auf der Vereins-Website des belgischen Erstligisten endet die trainerfreie Zeit von Hannes Wolf, der noch vor wenigen Tagen die Auslosung der Hallenfußball-Stadtmeisterschaft vorgenommen hatte.

Talfahrt stoppen

In Genk soll Wolf die Talfahrt des aktuellen belgischen Meisters stoppen. Der Klub rangiert als Zehnter aktuell im Tabellenmittelfeld der Pro League. Seinen Einstand gibt er am Samstag im Spiel bei Royal Mouscron. Dann trifft er dort in Bernd Hollerbach auf einen Trainer ebenfalls mit HSV-Vergangenheit.

Wolf bringt nach Genk auch seinen langjährigen Assistenten Miguel Moreira, mit dem er schon bei seinen vorherigen Stationen zusammengearbeitet hat und der zuletzt auch beim Dortmunder Westfalenligisten FC Brünninghausen ein Thema gewesen ist.

Nachfolge von Mazzu - und zwei Highlights

Beim Champions-League-Teilnehmer Genk tritt Wolf die Nachfolge von Felipe Mazzu an, von dem sich der Verein am 12. November getrennt hatte. Ein Novum und zwei echte Highlights stehen für Wolf danach an: Mit Genk feiert er am 27. November zu Hause sein Champions-League-Debüt gegen Red Bull Salzburg, am 10. Dezember folgt dann die Auswärtsfahrt zum SSC Neapel. Eine Chance aufs Weiterkommen besteht allerdings nicht mehr. Als momentan Gruppenvierter und drei Punkten Rückstand auf den dritten Salzburg wäre allerdings noch die Qualifikation für die Europa League drin.

Der 38-jährige Wolf war im Oktober 2018 zum Hamburger SV gekommen und hatte einen Vertrag bis Juni 2020 unterschrieb. Nachdem er mit dem Verein als Tabellenvierter den Bundesliga-Aufstieg verpasst hatte, musste er gehen. 2017 hatte er noch den VfB Stuttgart in die Bundesliga geführt. Zuvor war er mit der U19 von Borussia Dortmund Deutscher Meister geworden und hatte den ASC 09 Dortmund aus der Bezirksliga in die Westfalenliga geführt.

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