Dieser Dortmunder will den Dortmunder Landesliga-Teams den Aufstieg vermiesen

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Der Kirchhörder SC, TuS Bövinghausen und der Hombrucher SV haben die Möglichkeit, am Ende der Spielzeit ganz oben in der Landesliga-Tabelle zu stehen. Ein Dortmunder will das verhindern.

Dortmund

, 07.11.2019, 14:16 Uhr / Lesedauer: 2 min

Die Dortmunder Landesligisten überzeugen in dieser Spielzeit. Der Kirchhörder SC (27 Punkte), TuS Bövinghausen (21) und der Hombrucher SV (20) liegen noch immer in Schlagdistanz zum Tabellenführer Wacker Obercastrop (30). Dazwischen liegt noch IG Bönen (23).

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IG Bönen hat ungefähr die gleiche Geschichte wie der TuS Bövinghausen zu erzählen. Beide Teams sind von der Kreisliga A direkt in die Landesliga marschiert. Und für beide Vereine ist diese Liga nur eine Zwischenstation. Das zeigen die ambitionierten Verpflichtungen deutlich. Bövinghausen verstärkte sich im Sommer mit etlichen Oberliga-Spielern, tat die IG Bönen dasselbe.

Dieser Dortmunder will den Dortmunder Landesliga-Teams den Aufstieg vermiesen

Hasan Kayabasi (schwarzes Jacket) ist jetzt Sportdirektor bei IG Bönen. © Goldstein

Andre Born (Preußen Münster), Miguel Dotor-Ledo (Hammer Spielvereinigung), Marcel Klemmer (Westfalia Rhynern), Samet Akyüz (Westfalia Rhynern), Michael Oscislawski (BSV Schüren) haben allesamt schon mindestens in der Oberliga gespielt.

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Und ein Dortmunder ist mitverantwortlichen dafür, dass kommende Ziele erreicht werden sollen. Hasan Kayabasi ist seit dieser Spielzeit Sportdirektor bei IG Bönen. „Das ist ein Top-Klub. Hier wird jeder Spieler pünktlich bezahlt. Und das ist doch das A und O für jeden Spieler, machen wir uns nichts vor“, sagt er.

Hasana Kayabasi bei der Kreisspruchkammer

Offiziell möchte der Klub unter die ersten Vier der Liga. Ähnlich formuliert es der TuS Bövinghausen. Inoffiziell heißt das Ziel bei beiden natürlich Westfalenliga-Aufstieg. „Wir werden uns auch im Winter punktuell verstärken“, kündigt Kayabasi an. Er hat in Dortmund den SC Fatih trainiert, auch den VfL Kemminghausen, bevor er acht Jahre Sportdirektor beim Lüner SV war. Er ist auch Teil der Dortmunder Kreisspruchkammer.

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Kayabasi führte den Lüner SV in die Westfalenliga. Und das will er jetzt auch mit IG Bönen realisieren. Er gibt offen zu, dass er sich im Winter beim Lüner SV bedienen könnte. „Ich habe etliche Spieler zum Lüner SV geholt, da halte ich es auch für legitim, die Spieler anzusprechen, ob sie nicht zu uns nach Bönen kommen wollen.“

Kein Training auf der eigenen Anlage

Woran der aufstrebende Klub noch arbeitet, sind die Rahmebedingungen. Die Mannschaft hat keine Möglichkeit, auf der eigenen Anlage zu trainieren. So muss der Tabellendritte immer wieder die Trainingsplätze wechseln. Mal geht es zum SSV Hamm, mal zu Westfalia Rhynern. „Und umsonst ist es auch nicht, wenn wir andere Plätze benutzen“, sagt Kayabasi.

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Am Sonntag erwartet die IG Bönen zum Topspiel den Kirchhörder SC. Der Tabellendritte erwartet den Zweiten. „Bisher war noch kein Team der Liga stärker als wir. Ich glaube auch nicht, dass Kirchhörde das ändern wird. Ich gehe natürlich davon aus, dass wir die Partie gewinnen“, sagt Kayabasi.

Kayabasi schätzt Rammel und Bouasker sehr

Er schätzt aber die Arbeit des KSC sehr. „Sascha Rammel und Karim Bouasker machen da einen Top-Job. Die sind eine Bereicherung für den Dortmunder Amateur-Fußball“, sagt Kayabasi. Trotzdem möchte er deren Aufstieg in die Westfalenliga verhindern.

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