Hördes Volleyballer zum Abschluss erfolgreich

DORTMUND Keineswegs unter Ausschluss der Öffentlichkeit beendeten die Hörder Volleyballer beim 3:1 (16:25, 25:18, 25:11, 25:20) gegen den 1. VC Minden eine durchwachsene Oberliga-Saison. Weil wegen Schäden am Hallenboden die Sporthalle Hörde kurzfristig gesperrt worden war, mussten die Hörder in ihre Trainingshalle ausweichen.

von Von Klaus Wilke

, 22.03.2009, 16:28 Uhr / Lesedauer: 1 min
Hördes Volleyballer zum Abschluss erfolgreich

Die Hörder Volleyballer siegten zum Saisonabschluss.

In der unteren Brügmannhalle schleppten etwa 60 Hörder Volleyball- Fans Gymnastikbänke in die tribünenlose Halle, die Mannschaft baute mühevoll mit Kneifzange und Schraubenzieher die marode Netzanlage auf. Nachdem dann der Schiedsrichter seinen wackligen Hochsitz erklommen hatte, wegen des fehlenden Schiedsrichterstuhles wurde ein Ersatz aus Kästen gebastelt, begannen die Hörder im Auftaktsatz zwar  "unterirdisch", legten danach aber los wie die Feuerwehr.Alte Tugenden Da kehrten die alten Tugenden zurück, mit dem der TVH sich in der Rückrunde vom Abstiegskandidaten zur Mannschaft der Rückrunde gemausert hatte. Spielfreude, Kampfkraft und taktische Cleverness bescherten den Hördern den achten Saisonerfolg, der gleichzeitig in der Abschlusstabelle mit dem sechsten Platz belohnt wurde.

Der von einer Klassenfahrt zurückgekehrte Trainer Burkhard Schütte und Markus Klawikowski hatten einen langen Arbeitstag. Der TVH-Coach coachte zuvor die Zweitvertretung beim 3:0 gegen den TSC Eintracht, "Klawe" sammelte beim Lokalrivalen an der Flora als Hauptangreifer am Netz fleißig Punkte und spielte anschließend eine blitzsaubere Partie als Libero.  Sonderlob Ein Sonderlob verdiente sich Mittelblocker Malte Kjer, der in diesem Jahr enorme Fortschritte gemacht hat und sich einen Platz im Stammsechser erobert hat. Der 28-Jährige Student des Chemieingenierwesens düpierte die Mindener Gäste bei seiner enormen Abschlaghöhe mit clever hinter den Block abgelegten Bällen.  

TV Hörde: Bruns, Child, Kjer, Klawikowski, Lichtenberg, Maas, Ochs, Schroer

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