Hombruch erkämpft mit neun Spielern einen Punkt

Die Dortmunder Klubs

Weniger das Ergebnis stand nach Spielschluss im Mittelpunkt des Hombrucher Interesses, sondern vielmehr die Leistung des Schiedsrichters, der in den letzten drei Spielminuten mit Beyer und Szugfil gleich zwei Hombrucher vom Platz stellte.

DORTMUND

von Von Florian Zintl

, 23.10.2011, 19:45 Uhr / Lesedauer: 1 min
Hombruchs Alexander Bahr (l.) im Kopfballduell.

Hombruchs Alexander Bahr (l.) im Kopfballduell.

Nicht nur in dieser Szene sah die HSV-Abwehr unglücklich aus, die sich aber mit viel Glück und Eppendorfer Unvermögen irgendwie mit nur einem Tor Rückstand in die Pause rettete. Halbzeit zwei begann mit einem Paukenschlag: Der eingewechselte Beyer verwertete eine Flanke aus dem Halbfeld zum Ausgleich (48.)und sorgte dafür, dass das Spiel in der Folge ausgeglichener gestaltet werden konnte. Eine Viertelstunde vor Schluss rückte aber erneut der Schiedsrichter in den Mittelpunkt.

Zunächst als er den Gästen einen höchst fragwürdigen Elfmeter gewährte, den die Eppendorfer zum 2:1 nutzten (77.), und auch wenig später, als er den Hombruchern nach deren Ausgleich durch Juka (83.) einen Elfmeter verweigerte (86.). Hombruch-Coach Sabotic Sead kritisierte nach Spielschluss aber nicht nur die unglückliche Schiedsrichterleistung, sondern beurteilte auch die Leistung seiner Mannen: „Gerade in Halbzeit eins war das natürlich zu wenig. So kann man sich nicht präsentieren und darf sich zum Schluss nicht über dieses 2:2 beschweren.“

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