Hombruch kommt mit 0:5 unter die Räder

Fußball-Westfalenliga 2

DORTMUND Wenn es die Hombrucher erwischt, dann richtig. Auch die dritte Pleite in diesem Jahr fiel deftig aus.0:5 (0:1) ließ sich der HSV von der Spielvereinigung Olpe auseinandernehmen.

von Von Alexander Nähle

, 18.10.2009, 13:33 Uhr / Lesedauer: 1 min
Chancenlos: Der HSV unterlag gegen Olpe klar mit 0:5.

Chancenlos: Der HSV unterlag gegen Olpe klar mit 0:5.

All das, was ihn vergangene Saison und zu Anfang dieser stark machte, fehlte an diesem tristen Oktoberabend vor überschaubarer Kulisse. „Kein“ war völlig zu Recht das wichtigste Wort in der Analyse des Trainers Samir Habibovic: „Kein Aufbäumen, kein Ballhalten, kein ankommender Drei-Meter-Pass.“  Die Hombrucher Ordnung, die auch individuell besser besetzte Gegner immer wieder scheitern ließ, blieb offenbar in der Kabine. Die einzige nennenswerte Aktion der ersten Hälfte war dann auch ein Freistoß von Patrick Jansen auf die Latte (26.). Auf der anderen Seite deutete sich bereits an, was später offenkundig wurde: Die Hombrucher Verteidigung funktionierte nicht, wenn Olpe schnell nach vorne spielte. Die erste Quittung stellten die Sauerländer in der 45. Minute aus, als Mario Stenmans nach Flanke von Tim Böhl traf. Große Defizite nach der Pause Die Defizite hinten fielen besonders in einer Phase ins Gewicht, in der Hombruch etwas gefälliger wirkte, nämlich nach der Pause. Der starke Christopher Thomassen nutzte aber eine Verkettung von Fehlern aus, und es stand 0:2 (60.). Noch gab sich der HSV vorne nicht geschlagen. Chancen von Paul Fudala (61.)  und Tim Schwarz (65.) blieben erfolglos. Dafür hebelte Olpe den HSV aus. Thomas Hütter per Foulelfmeter (71., Foul Jansen an Thomassen), Thomassen (75.) und Thomas Rath (85.) nutzten eiskalt jede Konterchance aus. „Ich habe immer gesagt, wir müssen nach unten blicken“, erklärte Habibovic.  Der Keller ist nahe. Die Hombrucher drohen in einen gefährlichen Abwärtsstrudel zu geraten. Manchmal reicht ein Erfolgserlebnis, um eine andere Körpersprache hervorzurufen. Denn auch die passte nicht mehr zum so couragiert in die Saison gestarteten HSV.Team: Braun – Cusano (71. Schöpf), Simböck, Engel, Jansen – Konya – El-Moudni, Ribeiro (81. Ljakic) – Lau (62, Bazzani) – Fudala, SchwarzTore: 0:1 Stenmans (45.), 0:2 Thomassen (60.), 0:3 Hütte (71., Foulelfmeter), 0:4 Thomassen (75.), 0:5 Rath (85.)

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