Hombrucher SV tritt nach 0:0 beim ASC auf der Stelle

Die Dortmunder Klubs

In einem spielerisch wenig ansehnlichen Derby zwischen dem Aplerbecker SC und dem Hombrucher SV kam der HSV trotz 60-minütiger Überzahl nur zu einem 0:0-Unentschieden.

DORTMUND

von Von Florian Herrmann

, 10.04.2011, 21:37 Uhr / Lesedauer: 2 min
Das höhepunktarme Westfalenliga-Derby zwischen Aplerbeck (r.) und Hombruch endete torlos.

Das höhepunktarme Westfalenliga-Derby zwischen Aplerbeck (r.) und Hombruch endete torlos.

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Fußball-Westfalenliga: ASC 09 Dortmund - Hombrucher SV

In einem schwachen Westfalenliga-Derby trennten sich Aplerbeck und Hombruch 0:0.
20.08.2012
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© Foto: Laryea
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Sport ASC- Hom 6 10-4-2011 RN-Foto Laryea© Foto: Laryea
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In der ansonsten höhepunktarmen ersten Hälfte geriet Daniel Diaz in den Mittelpunkt. Nach einem Foul an Anil Konya, das zurecht mit Gelb geahndet wurde, konnte sich Aplerbecks Angreifer einen Kommentar nicht verkneifen und sah die Ampelkarte (30.). Wenn beim ASC etwas ging, dann über die rechte Seite, auf der Rafik Halim und Philipp Sprenger häufig die Positionen wechselten. Bei Hombruch leistete Kenan Doric erstaunlich viel Laufarbeit und ließ sich häufig fallen. Kurz vor der Pause war es Adrian Kinscher, der Andreas Braun zu einer Parade zwang (42.).

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In einem schwachen Westfalenliga-Derby trennten sich Aplerbeck und Hombruch 0:0.
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Nach dem Wechsel versuchte Samir Habibovic dann alles und brachte mit Tayfun Duran einen dritten Stürmer. Wer dachte, dass die Gäste die Überzahl nutzen könnten, um endlich einen Befreiungsschlag im Abstiegskampf zu landen, der täuschte. Die erste echte Torchance auf Seiten der Gäste datierte gar aus der 70. Minute. Mit Kenan Dorics Schuss aus 20 Metern hatte Aplerbecks Schlussmann keine Probleme. Hombruch machte es den Gastgebern leicht, die 60-minütige Unterzahl schadlos zu überstehen.

Zu wenig zwingende Aktionen liefen in Richtung des Aplerbecker Strafraumes. Bezeichnend für Hombruchs schwache Offensivbemühungen war Mohamed El Moudnis Schussversuch aus sieben Metern, der über die Latte segelte. Zuvor hatte Dennis Hense die erste Aplerbecker Chance im zweiten Abschnitt, er scheiterte jedoch an HSV-Keeper Andreas Braun, der seiner Mannschaft nicht nur in dieser Situation den Punkt rettete. In der Schlussphase war es beiden Mannschaften anzumerken, dass sie konditionell am Ende waren. „Da gab es einige, die pumpen mussten“, sagte Hombruchs Trainer Samir Habibovic. Noch mehr dürfte es in der prallen Sonne den dezimierten Aplerbeckern zu schaffen gemacht haben.

Die letzte Aktion gehörte Dennis Szugfil, der aus der Distanz sein Glück versuchte und den größtenteils beschäftigungslosen ASC-Schlussmann Dominik Altfeld testete. Da der HSV zu keiner Zeit richtig konnte und Aplerbeck nach dem Platzverweis nicht so richtig wollte, stand am Ende des Tages ein gerechtes Unentschieden im Derby, das den Gästen weit weniger hilft als dem ASC.

 

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