Hombruchs Danny Baron: "Ich mache mir keine Sorgen"

Fußball-Westfalenliga 2

DORTMUND Danny Baron ist einer von vielen Verletzten im Kader des Hombrucher SV. Der Innenverteidiger verrät im Gespräch, dass er in den vielen Ausfällen einen Grund für die sportliche Krise seines Teams in der Westfalenliga sieht.

von Von Alexander Nähle

, 23.11.2009, 17:16 Uhr / Lesedauer: 2 min
Hombruchs Defensivspieler Danny Baron.

Hombruchs Defensivspieler Danny Baron.

Zunächst zu Ihnen: Wann sind wieder voll im Saft? Danny Baron: Wenn ich das wüsste. Nachdem ich meinen Bänderriss auskuriert hatte, schmerzt jetzt der Spann. Eigentlich hatte der Arzt gesagt, es sei eine starke Prellung mit Bluterguss. Es wird aber nicht besser. Ich lasse mich noch einmal untersuchen.Dennoch stellten Sie sich zur Verfügung…Baron: Ja, aber ich merke auch, dass die Leistung darunter leidet. Wenn du nicht schmerzfrei bist, behältst du die Geschichte, ob du willst oder nicht, im Hinterkopf und bist vorsichtiger.Woran krankt es denn zurzeit im Team?Baron: Es fällt mir schwer, darüber zu reden. Bei uns ist der Wurm drin, was sicherlich auch an den vielen Ausfällen liegt. Wir trainieren zumeist mit zwölf Leuten, was nicht optimal ist. Jeder kämpft ja, aber auf der anderen Seite müssen wir schnell wieder die Mannschaft werden, die wir waren.Die was auszeichnete?Baron: Sie gab Führungen nicht aus der Hand. Wir haben das Potenzial. Jeder muss jedem helfen, jeder alles abrufen, dann kommen wir da wieder hin, wo wir auch hinwollen.Haben Sie ernste Abstiegssorgen?Baron: Ich mache mir keine Sorgen, dass wir wirklich absteigen. Nur weiß ich auch, wie schnell das gehen kann. Wir verlieren gegen die Teams hinter uns, was es nicht leichter macht.Dabei starteten Sie so gut…Baron: Gegen die Teams von oben lief es am Anfang besser. Zudem lebten wir von der Aufstiegseuphorie. Bitter ist es, weil wir mit nur einigen Punkten mehr in dieser ausgeglichenen Liga eine richtig nette Platzierung hätten.Wie lässt sich der Schalter umlegen?Baron: Sollte sich die personelle Situation hoffentlich bald entspannen, verändert sich ja einiges. Wir haben zurzeit keinen echten Konkurrenzkampf innerhalb des Teams. Wenn jeder seinen Platz verteidigen will oder andere einen Platz in die ersten Elf anpeilen, geht es anders zur Sache.

Jetzt kommt Recklinghausen – eine Mannschaft, die besser steht… Baron: Sie haben vor der Saison im Pokal bei uns bewiesen, wie stark sie sind und uns 3:0 geschlagen. Irgendwie aber müssen wir bis zur Pause noch einige Punkte einfahren und dann mit frischem Wind ins Frühjahr starten.Spielen Sie?Baron: Ich hoffe.

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