Hombruchs Levi Butt ist "Spieler der Hinrunde"

Fußball: Landesliga 3

Für Levi Butt könnte das Jahr kaum schöner enden. Hinter dem 19-jährigen Innenverteidiger des Fußball-Landesligisten Hombrucher SV liegt ein durchweg positives Halbjahr, an dem er mit starken Leistungen gehörigen Anteil hatte. Damit schaffte Butt es nicht nur in unsere "Elf der Hinrunde", sondern wurde anschließend auch mit über 500 Stimmen unserer Internetnutzer zum "Spieler der Hinrunde" gewählt.

DORTMUND

, 26.12.2016, 17:18 Uhr / Lesedauer: 2 min
Youngster Levi Butt (r.) steht sinnbildlich für den positiven Saisonverlauf des Hombrucher SV.

Youngster Levi Butt (r.) steht sinnbildlich für den positiven Saisonverlauf des Hombrucher SV.

Er selbst war beeindruckt von der Eigendynamik, die dieses Thema innerhalb einer Woche entwickelt hat. „Ein paar meiner Mitspieler haben das in der Whatsapp-Gruppe gepostet und bei mir in der Schule hat sich das auch schnell rumgesprochen“, sagt Butt. Familie, Freunde und Teamkollegen klickten für den Abwehrmann, der am letzten Tag der Abstimmung noch Adil Elmoueden vom Oberligisten FC Brünninghausen im Ranking hinter sich ließ. „Dieser Titel freut mich natürlich sehr“, gibt der 19-Jährige zu.

Viel Potenzial und Stolz

Doch nicht nur seine Wahl, auch die gesamte Leistung seiner Mannschaft macht den jungen Spieler stolz. „Wir wussten schon vor der Saison, dass wir viel Potenzial haben“, erklärt Butt. „Aber einen solchen Verlauf hätte sich hier keiner erträumt.“ Mit nur vier Punkten Rückstand auf die Spitze liegt der HSV - den viele vor der Spielzeit als Abstiegskandidat handelten - auf Rang drei. Und das noch vor dem haushohen Titelfavoriten BSV Schüren, den die Hombrucher auf eigener Anlage mal eben mit 3:1 besiegten. „Das hat auch uns Spieler beeindruckt, weil es schon überraschend war“, sagt der Innenverteidiger.  

Einen großen Verdienst an den Leistungen der Mannschaft räumt Butt auch seinem Trainer Markus Gerwien ein. „Er ist ein richtig guter Motivator, zeigt uns in Nachbesprechungen die Möglichkeiten zur Verbesserung auf und gibt uns Zusatztipps“, sagt der Abwehrmann. In der Rückrunde rechnet er aber nun mit mehr Widerstand der Gegner: „Viele haben uns unterschätzt, dieser Bonus wird jetzt wegfallen“, mutmaßt Butt. „Aber wir haben eine gute Mannschaft und wollen unseren guten Lauf fortsetzen.

In der Halle auf der Bank

Nun steht für den HSV erst einmal der Gang in die Halle an. Dort sah das Team in den Vorjahren nicht immer gut aus. Und die Hombrucher werden ohne Butt auskommen müssen, denn ein Bänderriss bremst ihn bis zum Februar. „Wir haben aber viele gute Techniker und ich werde das Team von der Bank aus kräftig anfeuern“, verspricht Butt. Auf seine erste Teilnahme an der Hallenstadtmeisterschaft wird Butt, der in der Jugend bei Westfalia Wickede kickte, noch warten müssen. Die Vorfreude auf die Rückserie wird ihn aber trösten. 

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