HSV ist wieder im Rennen - Wickede bangt Kapitän Toetz

Die Dortmunder Klubs

Ein 2:0 macht noch keinen Hombrucher Sommer. Aber immerhin erlaubten sich die HSV-Akteure nach dem Sieg über Dröschede wenigstens etwas Humor.

DORTMUND

von Von Alexander Nähle

, 18.04.2011, 19:01 Uhr / Lesedauer: 2 min
Marcel Städter (r.) und Mathieu Bengsch (2.v.l.) hatten wenigstens in dieser Situation alles im Griff.

Marcel Städter (r.) und Mathieu Bengsch (2.v.l.) hatten wenigstens in dieser Situation alles im Griff.

Aber am Montag hatte Habibovic Stimme und Blick für die Zukunft wieder gefunden, nicht aber die Erkenntnis, ob es sein Team jetzt endlich begriffen hat. „Ich weiß es wirklich nicht. Am Montag in Erndtebrück entscheidet sich das aber auch nicht. Das Ergebnis ist da zweitrangig, aber ich sehe dann, ob die Einstellung stimmt.“ Der Coach denkt eher an die Heimspiele gegen Hassel und Brambauer. „Danach wissen wir, ob wir auch kommendes Jahr etwas in der Westfalenliga zu suchen haben.“ Die lange Fahrt nach Erndtebrück kann sich Mohamed Lmcademali sparen. Er ist noch für diese Partie gesperrt. Auch mit Eduardo Cusano (Muskelfaserriss) plant Habibovic nicht. Vielleicht lässt sich Kötter umstimmen, wenn er im Siegerland immerhin einen Kurzeinsatz erhält.

Auf Späße dieser Art hatten sie in

nach dem 0:4 gegen Wattenscheid keine Lust.. Marko Schott, der vor der Partie noch von einem klärenden Gespräch mit anschließender Reaktion im Training gesprochen hatte, wollte nachher zunächst nichts sagen, allerdings nicht, weil ihm wie Habibovic die Stimme versagte. Das Spiel hatte ihm die Sprache verschlagen. Am Montag fand er Worte: „Selbst wenn wir die frühen Chancen genutzt hätten, wäre es hypothetisch gewesen, von einem anderen Spielverlauf zu sprechen. So wie wir mit unseren Defiziten aufgetreten sind, hätte Wattenscheid uns beim ersten Rückschlag immer in die Schranken gewiesen.“ Es sei nichts verloren, aber eine Spur Resignation klingt doch in den Worten Schotts mit. „So gewinnen wir nicht mehr viel.“ Da passt die negative Nachricht, dass Andreas Toetz eine Fußverletzung erlitt. Er lässt sich noch untersuchen. Auf der anderen Seite weiß er auch, dass es zu früh ist, aufzugeben. „Wir glauben an unsere Chance.“

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