HSV-Torjäger Mhani nennt das Schlüsselerlebnis für den aktuellen Höhenflug

mlzFußball-Landesliga

Yassir Mhani hat einen guten Eindruck bei seinem neuen Klub Hombrucher SV hinterlassen. Nach zwei Siegen steht der HSV auf Platz zwei der Tabelle - nur eine Momentaufnahme? Mhani äußert sich.

Dortmund

, 18.09.2020, 16:00 Uhr / Lesedauer: 2 min

Yassir Mhani ist neu beim Fußball-Landesligisten Hombrucher SV - und hat sich direkt gut eingelebt. In den ersten beiden Saisonspielen für den HSV erzielte er jeweils einen Treffer. Am zweiten Spieltag schaffte es der 26-Jährige auch in die Elf des Tages der Ruhr Nachrichten. Wir haben mit Mhani über den guten Saisonstart trotz der schlechten Vorbereitung gesprochen.

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Zwei Spiele, zwei Siege: Hand aufs Herz – haben Sie mit so einem guten Start in die Saison gerechnet?

Die Ausbeute ist natürlich überragend. Ob wir damit so gerechnet haben, ist schwierig zu sagen, weil im Fußball immer alles möglich ist. Was ich aber sagen kann ist, dass wir eine Woche vor dem Saisonstart eine überragende Trainingswoche hatten. Da waren alle Spieler heiß. Nach der langen Corona-Pause hat nun jeder Spieler wieder richtig Bock auf den Wettkampf.

Der HSV ist das beste Beispiel dafür, dass eine verpatzte Generalprobe beziehungsweise Vorbereitung nichts mit dem eigentlichen Saisonstart zutun hat, oder?

Ja, ich denke, dass wir ein perfektes Beispiel dafür sind, dass die Vorbereitung nichts zu sagen hat. Ich muss aber auch betonen, dass wir in der Vorbereitung nicht in allen Spielen schlecht waren. Wir hatten auch gute Spiele - unter anderem gegen die Westfalenligisten aus Hohenlimburg oder Iserlohn. Da haben wir gut dagegengehalten. Gegen Germania und gegen den Lüner SV lief es natürlich nicht so gut.

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Haben Sie denn nach der Vorbereitung schon Druck gespürt? Ihr Trainer Alexander Enke hatte ja zwischendurch mal deutliche Worte gefunden…

Das würde ich verneinen. Wir haben uns in der Woche vor dem Saisonstart den Druck selbst genommen. Wir waren im Training richtig fokussiert und konzentriert. Ich muss nochmal unterstreichen, dass das eine richtig starke Trainingswoche war. Auch vom Vorstand oder vom Trainerteam gab es keinen Druck. Ich denke, dass jeder in der Mannschaft alt genug ist, um sich selbst zu hinterfragen.

Ihr Team steht derzeit auf Platz zwei der Tabelle – nur eine schöne Momentaufnahme oder wollen Sie in diese Tabellenregionen?

Das ist natürlich überragend, dennoch kann man noch keine Prognose für die ganze Saison machen. Die Saison ist lang. Jeder weiß das. Unsere Aufgabe ist es, von Spiel zu Spiel zu schauen und von Woche zu Woche zu gucken. Natürlich wollen wir das Maximale herausholen. Aber wer will das nicht?

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Kommen wir zu Ihnen: Sie haben in beiden Spielen jeweils einmal getroffen – in Hombruch fühlen Sie sich schon wohl, oder?

Ich fühle mich in Hombruch sehr wohl. Die Mannschaft, das Trainerteam und der Vorstand haben mich mega gut empfangen. Ich spüre auch das Vertrauen von jedem einzelnen.

Was aufgefallen ist: Sie sind in den ersten zwei Spielen immer rund um die 75. Minute ausgewechselt worden. Reicht es noch nicht für 90 Minuten?

Das hatte keine körperlichen oder konditionellen, sondern taktische Gründe. Ich bin ein Offensivspieler. Wenn der Trainer dann einen Stürmer opfern möchte, um lieber einen Verteidiger einzuwechseln, dann kann ich das nachvollziehen.

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Kommen wir abschließend noch zu ihrem Trainer Alexander Enke. Inwiefern unterscheidet er sich von Ihrem ehemaligen Trainer Giovanni Schiattarella?

Sowohl Giova als auch Alex sind sehr gute Trainer. Sie verfolgen aber unterschiedliche Spielideen. Beide haben ihre individuellen Stärken und sind sehr gute Trainer.

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