Huckarde klettert aus dem Keller

Fußball: Bezirksliga 9

Der TuS Eichlinghofen sieht sich nach dem Derby in Schüren mit einem Topteam auf Augenhöhe. Individuelle Fehler führten laut Trainer Reza Hassani zur knappen 3:4-Niederlage beim BSV. Und der Coach verstand die Ansetzung der Linienrichter nicht.

DORTMUND

von Von Alexander Nähle

, 30.10.2013, 18:10 Uhr / Lesedauer: 2 min
Für Westfalia Huckarde lief es am Sonntag beim 4:1 gegen Annen rund.

Für Westfalia Huckarde lief es am Sonntag beim 4:1 gegen Annen rund.

Dimitrios Kalpakidis, Spielertrainer des BSV Schüren, war ebenfalls überrascht, wie jung die beiden Männer an der Linie waren. „Der Schiedsrichter hat sie mehrfach korrigiert. Mir ist aber deutlich wichtiger, dass wir gewonnen haben – und dass gegen eine Mannschaft, die einen der Topstürmer in den Reihen hat.“ Kalpakidis meint Hyacinthe Botchack Wendji, der für Eichlinghofen ähnlich wichtig ist wie der entsperrte Karim Bouzerda für den BSV. Botchack Wendjis Ex-Verein Westfalia Huckarde rückt sich immer weiter in den Fokus. Trainer Robert Podeschwa stellt nach dem 4:1 gegen den VfB Annen fest, dass sich seine Mannschaft für ihre harte Arbeit der vergangenen Wochen belohnt. Dazu kommt, dass fast alle regelmäßig zum Training kommen. Momentan fehlen nur die verletzten Raik Rose und Mory Keita. „Wenn regelmäßig 18 bis 20 Mann mitmachen, fällt einiges leichter.“

Langsam sieht auch der FC Brünninghausen II wieder Land. Co-Trainer Mounir Bazzani lobte sein Team für die Leistungssteigerung in Schwerin. „Diese Aufholjagd zeigt, welche Moral diese Mannschaft trotz der schwierigen sportlichen Situation hat.“ Mittlerweile haben die Brünninghauser nach Punkten mit dem Hörder SC gleichgezogen. HSC-Trainer Mirko Mustroph zeigte sich angesichts des 2:3 gegen Wacker Obercastrop ungewohnt kritisch: „Eine solche Vorstellung kann nicht unser Anspruch sein. Wir müssen jetzt die Fehler besprechen und uns dann wieder anders präsentieren.“

Trotz einer kleinen Siegesserie korrigiert Volker Rieske, Trainer des Dorstfelder SC, die Ziele nicht nach oben. „Es gibt auch einige Dinge, die wir noch weiter verbessern müssen. Wir sollten die Räume für den Gegner enger machen. Bei einigen Spielern fehlt mir noch die Stabilität.“ Auf seinen Sohn Robin muss er zunächst noch verzichten. Er laboriert an Achillessehnenproblemen. 

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