HVW kommt DHB-Empfehlung zum Liga-Abbruch nicht nach

Handball

Der Deutsche Handballbund (DHB) hat Vorschläge für den weiteren Saisonverlauf in den Amateurligen gemacht. Der Handballverband Westfalen (HVW) wird diesen aber erstmal nicht nachkommen.

Dortmund

, 07.04.2020, 11:00 Uhr / Lesedauer: 1 min
Der DHB hat den Handballverbänden eine klare Empfehlung zum weiteren Saisonverlauf gegeben.

Der DHB hat den Handballverbänden eine klare Empfehlung zum weiteren Saisonverlauf gegeben. © Stephan Schuetze

Nach intensiven Beratungen über die Folgen der Coronavirus-Krise hat der Deutsche Handballbund in der vergangenen Woche weitere Beschlüsse gefasst und Vorschläge für den weiteren Saisonverlauf formuliert.

Jetzt lesen

Wie zuvor beschlossen, bleibt der Spielbetrieb demnach grundsätzlich bis zum 19. April ausgesetzt. Während die Saison der Frauen-Handball-Bundesligen bereits Mitte März abgebrochen und beendet wurde, wird eine Entscheidung über die Fortsetzung in den Männer-Bundesligen, den 3. Ligen und den Jugend-Bundesligen von der Entwicklung der Pandemie und entsprechender behördlicher Auflagen abhängig gemacht. Den Landesverbänden hat das DHB-Präsidium für die Zeit nach dem 19. April eine Beendigung des Spielbetriebes empfohlen.

HVW bleibt bei seinem bisherigen Terminplan

Der Handballverband Westfalen wird den Entscheidungen der Bundes- und Landesregierung über den Fortgang des Alltags und des gesellschaftlichen Lebens nicht zuvorkommen und bleibt bei seinem Terminplan. Über die Fortsetzung der Saison wird frühestens eine Woche nach Ostern befunden. Fakt ist aber, dass es im Falle eines Saisonabbruchs keine Absteiger geben wird.

Schon längst beendet erklärt ist die Saison im Jugendbereich. Für die nach Ostern anstehende Qualifikation zu den ranghöchsten Spielklassen in der Saison 2020/21 wird der Jugendspielausschuss Vorschläge zum weiteren Vorgehen unterbreiten.

„Im Zuge der Corona-Pandemie haben die Gesundheit und eine bestmögliche Bekämpfung des Virus absoluten Vorrang. Ich bin froh, dass in bisher nie dagewesener Einigkeit der deutsche Handball zusammensteht, um gemeinsam eine rechtssichere und zukunftsweisende Lösung im Umgang mit der Situation zu finden“, sagt Wilhelm Barnhusen, Präsident des Westfälischen Handballverbandes.

Schlagworte:
Lesen Sie jetzt