In Bayern fällt die Saison 2020/21 aus - So plant der FLVW

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In Bayern hat der Fußball-Verband die kommende Spielzeit im Amateurbereich komplett abgesagt. Ist das auch für den FLVW eine Option? Vizepräsident Manfred Schnieders hat eine klare Meinung.

Bayern/NRW

, 06.06.2020, 16:50 Uhr / Lesedauer: 2 min

Der Bayerische Fußball-Verband (BFV) hat die kommende Saison 2020/21 im Amateurbereich abgesagt. Die aktuell durch die Corona-Pandemie unterbrochene Spielzeit soll, so verkündete es der Verband am Samstag, bis zum 30. Juni 2021 verlängert werden.

Der Verband begründet seine Entscheidung mit einem zu straffen Terminplan, wenn die Saison irgendwann im September starten würde. Denn witterungsbedingt könne im bayerischen Raum „üblicherweise nur bis Mitte November“ gespielt werden. Somit würden nur maximal elf Wochenenden zur Verfügung stehen, wobei noch gar nicht sicher gesagt werden könne, ob im September wirklich wieder gespielt werden kann, schreibt der BFV.

Bayerische Vereine sollen im Frühjahr die Saison zu Ende spielen

Daher haben sich die zuständigen Lösungs-Arbeitsgruppen, die aus BFV-Spielleitern und mehr als 30 Vereinsvertretern aller Spielklassen bestehen, dazu entschlossen, das Finale der Saison 2019/20 auf das Frühjahr 2021 zu verlegen und die Saison 2020/21 abzusagen. Das Saisonfinale im Erwachsenenbereich werde „in jedem Falle im Frühling 2021“ durchgeführt, heißt es vom Verband. „Allen Beteiligten war schnell klar, dass es die attraktivsten Spiele des Jahres nicht zur ungemütlichsten Jahreszeit geben kann“, erklärt Vizepräsidentin Silke Raml in der Pressemitteilung.

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Die aktuelle Saison auf den kommenden Frühling zu verschieben und die Saison 2020/21 abzusagen, kommt für den Fußball- und Leichtathletikverband Westfalen hingegen nicht in Frage. „Nein, das ist aktuell keine Option“, sagte FLVW-Vizepräsident Manfred Schnieders am Samstagnachmittag auf Nachfrage dieser Redaktion. „Wir sind positiv gestimmt, dass im Herbst wieder gespielt werden kann“, erklärte er. Daher gebe es momentan keine Pläne, die Saison zu verschieben.

Aller Voraussicht nach wird der Verbandstag des FLVW am 9. Juni beschließen, die Saison endgültig abzubrechen. Aufsteigen sollen dann sowohl die Herbstmeister aller Staffeln als auch die Tabellenführer nach Quotientenregelung (Punkte durch Spiele). Unklar ist jedoch noch, welche Mannschaften nachrücken dürfen, wenn weitere Plätze durch Mannschaftsrückzüge freiwerden. Zuletzt schloss Manfred Schnieders nicht aus, dass sogar Drittplatzierte aufgrund der Quotientenregelung aufsteigen könnten.

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Eine Art Task-Force wie sie der BFV mit Vertretern des Verbandes und vieler Vereine ins Leben gerufen hat, gibt es beim FLVW derweil nicht, erzählte Schnieders. Dafür habe es aber mit Vertretern aller überkreislich spielenden Vereine Videokonferenzen gegeben. „Ob wir in der Form etwas machen, wenn es um die kommende Saison geht, müssen wir dann sehen“, sagte er über die Gründung einer solchen „Task-Force“.

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