Inzidenz seit Tagen bei über 100 - schließt die Stadt Dortmund die Sportanlagen sofort?

Amateursport

Darf weiterhin trainiert werden oder schließt die Stadt Dortmund die Sportanlagen? Die Inzidenz der Stadt liegt seit dem Wochenende bei mehr als 100.

Dortmund

, 23.03.2021, 12:45 Uhr / Lesedauer: 1 min
Die Sportanlagen der Stadt Dortmund sind geschlossen

Die Sportanlagen der Stadt Dortmund sind geschlossen © Nico Ebmeier

Erst tagte der Verwaltungsvorstand der Stadt Dortmund, im Anschluss folgte die Pressekonferenz mit Oberbürgermeister Thomas Westphal (SPD). Wichtigstes Thema für alle Sportler der Stadt: Was passiert mit den Sportplätzen und Sportstätten der Stadt?

Der Inzidenzwert in Dortmund liegt seit Samstag bei mehr als 100, in Nordrhein-Westfalen ebenfalls. Die Notbremse soll im Bundesland in den kommenden Tagen gezogen werden, heißt: Es gelten dann wieder die Regeln vom Stand vom 7. März. Also kein Training ist dann mehr erlaubt.

Wann zieht das Land die Notbremse?

Eine Nachfrage unserer Redaktion in der Staatskanzlei bracht am Dienstagmorgen keine Klarheit, wann genau geschlossen wird. Montag, oder schon früher? Diese Frage sei noch nicht geklärt, teilte ein Sprecher mit. Genau darüber werde noch diskutiert. Und dann, so sagte er, müsse ja eine entsprechende Entscheidung in eine rechtlich verbindliche Verordnung gepackt und veröffentlicht werden. Wann das sein werde, sei offen. Klar sei aber auch, dass es durchaus denkbar sei, dass diese Verordnung vor Montag in Kraft trete.

Dadurch wäre dann kein Training und kein Sport auf den Anlagen möglich. Die Stadt könnte dem zuvorkommen, wenn die Sportstätten geschlossen werden. Davon wird aktuell noch abgesehen.

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„Wir sind dabei über den Krisenstab, das Maßnahmenpaket neu zu konstruieren und zusammenzubringen“, erklärte Thomas Westphal zu Beginn der Pressekonferenz am Dienstag. Vor allem gilt es für die Stadt-Verantwortlichen erstmal darum abzuwarten, wie die neue aktualisierte Fassung der Corona-Schutzverordnung des Landes Nordrhein-Westfalen aussieht.

„Erstmal ist alles so wie vorher“, sagt Westphal. Heißt für die Sportvereine: Das Training kann wie in den vergangenen Wochen bis maximal Sonntag weiterhin stattfinden. Außer das Land NRW zieht schon vorher die Notbremse.

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