Jana Hartmann greift noch einmal die WM-Norm an

Leichtathletik

Das nennt man echte Sportkameradschaft. Die deutsche 800 Meter-Vizemeisterin Annett Horna aus Leverkusen bot sich beim „Flandern-Cup“ ihrer Rivalin Jana Hartmann (LG Olympia) als „Häsin“ an und führte sie 550 Meter lang mit sehr schnellen Zwischenzeiten durch das 800 Meter-Rennen.

DORTMUND

von Von Horst Merz

, 01.08.2011, 18:40 Uhr / Lesedauer: 1 min
Jana Hartmann greift noch einmal die WM-Norm an

Polizeimeisterin: Jana Hartmann von der LG Olympia.

Diese Konstanz ist phantastisch und ist ihr noch nie gelungen, nur fehlt leider der eine Ausreißer nach unten, um noch das WM -Ticket zu erhalten. „Annett hat mir sehr geholfen, und ich werde mich natürlich revanchieren“, bedankte sich Jana bei ihrer „Häsin“. Am Freitag wird die LGOerin noch einmal in London einen Angriff auf die Norm starten, ehe sie am Wochenende in Jena mit dem 3 x 800 Meter-Trio der LGO auf Medaillenjagd geht. Im B-Lauf musste Monika Merl selbst für das Tempo sorgen.

Das kostete viel Kraft, sodass ihre 2:05,62 Minuten nicht ganz das waren, was sie sich nach ihren starken 1500 Metern von Kassel erhofft hatte. Friederike Feil hat sich ein neues Leistungsniveau erarbeitet und unterbot während der vergangenen Wochen bereits drei persönliche Bestzeiten. Jetzt ging es auch den 5000 Metern an den Kragen, und obwohl der Startschuss erst nach 22 Uhr erfolgte, drückte sie ihre Bestmarke gleich um rund 50 Sekunden auf tadellose 16:49,70 Minuten.

Noch später musste Heike Bienstein antreten. Sie hat inzwischen ihre muskulären Probleme wieder recht gut in den Griff bekommen und verbuchte dieses Mal 17:30,25. Da wäre unter normalen Bedingungen noch mehr möglich gewesen. Unter der späten Startzeit litten auch die 5000 Meter der Männer. Dennoch drückte Philipp Hövelmann seine Saisonbestzeit auf 15:05,87 Minuten, seine zweitbeste Leistung überhaupt. Michel Bücker (alle LGO) lieferte 15:47,86 Minuten ab. 

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