Jungspund Lukas Meyer ist nicht mehr wegzudenken aus der Innenverteidigung des BSV Schüren

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In seiner zweiten Saison ist Lukas Meyer beim BSV Schüren zu einer Stammkraft geworden. In den kommenden Wochen muss der Westfalenligist jedoch auf den Einsatz des Innenverteidigers verzichten.

Dortmund

, 25.02.2020, 13:00 Uhr / Lesedauer: 2 min

Die Zahlen von Lukas Meyer sind schon ein starkes Stück. In der vergangenen Saison verbuchte der Innenverteidiger des BSV Schüren 21 Einsätze, in der laufenden Spielzeit stand er in 19 Spielen nur ein einziges Mal nicht auf dem Platz: „Da war ich krank“, erinnert sich Meyer. Das bemerkenswerte: Der 20-Jährige absolviert gerade seine erst zweite Saison im Senioren-Bereich, ist aus der Startelf des BSV jedoch schon längst nicht mehr wegzudenken.

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„Natürlich habe ich insgeheim gehofft, gleich so viel spielen zu können. Damit gerechnet habe ich ehrlich gesagt aber nicht“, erklärt Meyer, dem die Umstellung vom Junioren- auf den Senioren-Bereich scheinbar nicht schwer gefallen ist.

Lukas Meyer: „Extrem wichtig, Spielpraxis und Erfahrung zu sammeln“

Schüren-Trainer Arthur Matlik jedenfalls setzt seit Mitte der Hinrunde der letzten Saison konsequent auf Meyer. „Das ist extrem wichtig für junge Spieler, gleich so viel Spielpraxis und Erfahrung zu sammeln. Die Unterschiede sind schon gewaltig, wenn man nicht mehr nur gegen Gleichaltrige spielt“, findet Meyer und erklärt: „Das Spiel ist viel robuster und gerade die Stürmer, die vorher in noch höheren Ligen gespielt haben, sind zum Teil echt abgezockt.“

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Aktuell ist Meyer der BSV-Spieler mit den meisten Einsatzminuten, eine Verletzung macht dem 20-Jährigen nun aber einen Strich durch die Rechnung: „Im letzten Spiel gegen den SV Sodingen habe ich mir wieder den Finger gebrochen.“ Wieder? Schon bei den Hallen-Stadtmeisterschaften stoppte Meyer ein gebrochener Finger. Vor- und Zwischenrunde absolvierte er bis zum letzten Spiel, ehe der Knochen brach – und Meyer den Triumph der Mitspieler am Finaltag nur von der Tribüne aus sah.

Finger erneut gebrochen

„Da habe ich mich schon sehr geärgert, im Endspiel nicht dabei zu sein. Aber ich habe natürlich trotzdem mitgefeiert und in den Tagen zuvor ja auch meinen Teil dazu beigetragen.“ Nun ist der Finger erneut gebrochen, vier Wochen steckt er im Gips. Für Meyer ergibt sich dadurch unerwartet Zeit, über den bisherigen Saisonverlauf nachzudenken.

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Die 43 Gegentore – nur Wickede kassierte mehr in der Westfalenliga – wurmen den Abwehrmann natürlich: „Ich weiß gar nicht woran es liegt. Es sind oft überflüssige Treffer, wie zuletzt gegen Sodingen.“ Der BSV führte souverän mit 3:0, schenkte das sichere Polster aber innerhalb weniger Minuten her. „Vielleicht sind wir da schon mit dem Kopf in der Kabine gewesen“, mutmaßt Meyer.

Zwar gewann Schüren am Ende noch 4:3, hat Lukas Meyer aber für die kommenden Wochen verloren. Und damit einen echten Stammspieler.

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