Juniorbaskets wie die Großen

Jugendbasketball-Bundesliga

DORTMUND Aus den Boxen der Brügmannhalle dröhnt Hip-Hop, auf den Tribünen sitzen 500 stolze Mütter und Väter, Omas und Opas, Onkel und Tanten. Die Juniorbaskets Dortmund enttäuschten sie nicht und starteten mit einem Sieg in ihre erste Bundesliga-Saison.

von Von Petra Nachtigäller

, 14.10.2009, 17:34 Uhr / Lesedauer: 2 min
Niklas Geske (links) markierte 26 Punkte für Barop.

Niklas Geske (links) markierte 26 Punkte für Barop.

Und wie nervös sie waren unter beiden Körben. Mit Anpfiff bildeten Dortmunder wie Hagener Junioren Schlangen am Fahrkartenschalter, nahmen Würfe wie die „wilden Kerle“, und der erste Punkt des Spiels fiel erst nach zweieinhalb Minuten – für die Gäste. Sieben Minuten später hatten sich die Juniorbaskets an die besondere Bundesliga-Luft und ans große Publikum gewöhnt. Der einsatzfreudige Lukas Westerhoff versenkte seine ersten von später 24 Punkten zur 13:12-Führung – der Baroper Flügelspieler war bester Werfer und auch bester Rebounder des Abends. Die Führung sollten die Uzun-Jungs um den so flinken wie ball- und treffsicheren Spielgestalter Niklas Geske bis zur Schlusssirene nicht mehr abgeben, auch wenn es in der Endphase noch einmal unnötig hektisch wurde.

„Heute ein Auftaktsieg, gestern bin ich Vater einer Tochter geworden, ich bin glücklich“, strahlte Trainer Uzun, wusste aber auch um die Schwächen seiner Truppe: „Im Rebound müssen wir besser zufassen, da haben wir vieles verschenkt“. Der momentan verletzte Center Joshua Cohen wurde unter den Körben arg vermisst. Volker Berg, Chef des Basketball-Kreises Dortmund, strahlte nach der Premiere: „Diese Juniorbaskets und damit die Bündelung der Besten im Nachwuchsbereich ist eine große Chance für den Dortmunder Basketball“. Und auch die großen Vorbilder aus der Regionalliga-Truppe des SVD 49 um Trainer Peter Radegast schauten bei der Liga-Premiere vorbei. In Sachen „Coolness“ haben sich die Juniorbaskets schon einiges bei deren US-Boys abgeguckt ...  K Petra Nachtigäller  

: Javier Noriega, Siddik Turhalli, Jan Schilling, Florian Walter (4), Niklas Lange (8/2), Niklas Geske (19/2), Hannes Wagener (1), Lukas Westerhoff (24), Philipp Häuser (13/1), Jens Hellinghausen (3), Leonhard Grote, Maximilian Winter

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