Kampf um die Klasse: Kemminghausen hat gute Karten

Fußball: Landesliga 3

Der VfL Kemminghausen bleibt die Dortmunder Mannschaft der Stunde in der Fußball-Landesliga. In Obersprockhövel feierte die Elf von Giovanni Schiattarella mit dem 3:0 den dritten Sieg in Serie. Für den BSV Schüren läuft es weniger gut, besser für den Hombrucher SV.

Dortmund

, 27.04.2016, 14:25 Uhr / Lesedauer: 1 min
Bilder des Landesliga-Derbys zwischen dem BSV Schüren und dem VfL Kemminghausen.

Bilder des Landesliga-Derbys zwischen dem BSV Schüren und dem VfL Kemminghausen.

Der Aufwärtstrend des VfL ist sichtbar, die Situation im Tabellenkeller aber unverändert. Denn entgegen aller Erwartungen siegten auch der SC Weitmar (4:3 gegen Spitzenreiter Lüner SV) und SW Wattenscheid (5:0 in Mühlhausen).

„Das macht unseren Sieg doppelt so wichtig“, erklärt Schiattarella. Der VfL behält sein Sieben-Punkte-Polster bei fünf ausstehenden Spielen. Schiattarella: „Für uns ist es wichtig, dass wir alles selbst in der Hand haben, darum müssen wir die Anspannung und Intensität so lange hochhalten, bis es in trockenen Tüchern ist.“

 

Den gegensätzlichen Verlauf dazu zeigt die Formkurve des BSV Schüren. Wie schon in der Vorsaison verspielten die Grünweißen zu Beginn der Rückserie ihre Chancen im Aufstiegsrennen. „Momentan ist es bei uns nicht so einfach, die Luft ist ein wenig raus“, erklärt Trainer Dimitrios Kalpakidis, nachdem der BSV nun das Derby beim Hombrucher SV (1:2) verlor. Dennoch stellt der Coach klar: „Wir wollen die restlichen Partien jetzt nicht abschenken, darum müssen wir weiter Charakter zeigen.“

Immerhin entspannt sich die personelle Lage durch die Rückkehr der gesperrten Karim Bouzerda und Sebastian Senger. Auch Mo El Moudni und Enes Arpaci sind fit. Morgen Abend (19 Uhr) testen die Schürener auf eigenem Platz gegen eine Dortmunder Polizeiauswahl.

 

Der Hombrucher SV zeigte mit dem Erfolg über Schüren die richtige Reaktion nach der schlechten Leistung in Kemminghausen. „Die Reaktion der Jungs sagt viel über ihre Persönlichkeit aus“, freute sich Trainer Benjamin Hartlieb. Er sah im Sieg einen wichtigen Schritt, um die Saison beruhigt zu Ende zu bringen: „Bislang haben wir keine gute Rückrunde gespielt, nun wollen wir möglichst schnell die 40-Punkte-Marke knacken.“ Dazu fehlen dem HSV noch sechs Zähler. Hoffnungen setzt Hartlieb in eine Rückkehr von Sebastian Homann. Ob Robin Rosowski ausfällt, ist noch unklar. Er erlitt einen Schlag auf den Knöchel.  Enne

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